Fatburner – welche Nahrungsmittel unterstützen eine Diät?
Wenn die fetten Feiertage überstanden sind und der Frühling und Sommer wieder vor der Tür stehen, wird erst dem einen oder anderen bewusst, dass jene Hose zwickt oder dieser Rock kneift. Es ist also an der Zeit sich selbst und der Waage zu stellen.
Nicht leicht, wenn das Essen einfach zu gut schmeckt und der rechte Wille zur Nahrungsumstellung fehlt. Dennoch braucht man nicht zu verzweifeln: bestimmte Lebensmittel, welche Koffein, Synephedrin oder ähnlich anregende Substanze – so genannte Fatburner – enthalten, bieten dem Stoffwechsel einen Ausgleich an.
Beeren als Fatburner
Das fruchtige Angebot in der Obstabteilung wird die Tage wieder aufgestockt. Neben Orangen, Äpfeln und Weintrauben kommt auch demnächst wieder eine Vielzahl von Beeren in die Auslage. Ein klarer Vorteil, da aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren oder andere Beerensorten wegen ihres hohen Vitamin-Gehaltes ideal für einen gesunden Ernährungsplan sind, das Immunsystem stärken und nebenbei auch noch optimal Fette verbrennen.
Hilft Käse bei der Gewichtreduzierung?
Die Vielzahl an Käsesorten ist nicht nur lecker und gesund, da sie als Milchprodukt reich an Kalzium sind – gewisse Käsesorten wie beispielsweise Schweizer Käse begünstigen den Fettbau. Achtet man beim Kauf auf fettarme Sorten, so liegt man ganz klar auf der sicheren Seite. Daher sollte man gezielt auf Käse zurückgreifen, der als fettarm deklariert ist und bis zu 30% Fett i.Tr. (Fettgehalt in der Trockenmasse des Käses) enthält.
Kartoffeln sind auch Fatburner!
Bei vielen Diäten stehen die Kartoffeln zwar auf der schwarzen Liste, da sie aufgrund des hohen Kohlenhydratgehaltes eher gemieden werden sollten, dennoch muss man nicht ganz auf die beliebte Knolle verzichten. Süß-Kartoffeln beispielsweise sind recht hilfreich, wenn man sich einigen Pfunden entledigen möchte. Diese Kartoffelsorte enthält nämlich einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und sorgt somit dafür, dass sich der Blutzuckerspiegel auf einem flachen Level hält und kein Heißhunger aufkommt. Zusammen mit einem leckerleichten Sour Creme ist dies ein idealer Fatburner und Sattmacher.
Nüsse – Fatburner Studie
Diese kernige Knabberei ist auch recht verpönt, enthalten Nüsse nun mal recht viel Fett. Dennoch gibt es eine Nusssorte, die diese These widerlegt: die beliebten Mandeln. Aufgrund der hohen Alpha-Linolsäure in dieser berühmten Nusssorte wird der Fettstoffwechsel aufrechterhalten. Laut einer wissenschaftlichen Studie der American Heart Association aßen Probanden pro Tag eine handvoll Mandeln und konnten ihren BMI um bis zu 18% senken.
Senf als Diät-Unterstützung?
Man muss nicht auf Saucen oder Dips verzichten, weil diese vielleicht zuviel Fett enthalten. Aufgepeppt mit ein wenig Senf schmecken auch fettarme Dressings einfach hervorragend. Gewisse Inhaltsstoffe, wie beispielsweise der Kurkuma, welcher mitunter dem Senf die gelbe Farbe schenkt, verlangsamt geschickt das Wachstum von Fettzellen. Deshalb kann man ohne Reue sein langweiliges Salatdressing auffrischen oder ein Wiener Würstchen ohne Sünde genießen.
Fleisch zum Abnehmen
Natürlich ist fettarmes Fleisch das Geheimnis einer jeden erfolgreichen Diät – ein wahrer Geheimtipp ist jedoch auch Schafs- oder Lammfleisch. In diesen Fleischsorten ist nämlich Carnitin enthalten, welches als natürlicher Fatburner die Fettsäuren geschickt abbaut und die Fettverbrennung ankurbelt.
Vitamin C hilft beim Abnehmen
Vitamine sind nicht nur bei Erkältungen hilfreich – Vitamin C beispielsweise ist sehr hilfreich, wenn es um die Fettverbrennung geht. Das Vitamin spaltet das Fett und setzt es in Energie um, so dass der Organismus es ideal verwenden kann. Da der menschliche Körper jedoch Vitamin nicht in größeren Mengen speichern kann, sollte dieses Vitamin regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Einen guten Vitamin-C-Vorrat enthalten Paprika, Broccoli, Meerrettich, Rosenkohl, Hagebutte, Orangen, Zitronen und Kiwis.
Ballaststoffe sind wichtig für die Gesundheit
In der heutigen Zeit, in der das Fastfood überhand nimmt, in der wir von Imbissbude zu Imbissbude hechten und an schnellem, leckeren Essen ohne Aufwand interessiert sind, schlagen Ernährungsexperten und Ärzte Alarm: dass durch ungesunde Ernährungsweise der Hüftspeck nicht lange auf sich warten lässt, dürfte selbst einem Laien bekannt sein. Doch welche Nährstoffe sind für lästige Speckrollen verantwortlich? Ist es das Fett oder doch eher die Kohlenhydrate?
In der Ernährung liegt der Knackpunkt
Mehrere Studien haben erwiesen, dass sich die Ernährung von schlanken, normalgewichtigen und dicken Menschen durchaus unterscheidet. Der Knackpunkt liegt entschieden in der Ernährungsweise und im Mengenverhältnis der einzelnen Mahlzeiten. Im Gegensatz zu übergewichtigen Menschen ernähren sich schlanke und normalgewichtige Menschen wesentlich fettärmer und nehmen auch weniger Kohlenhydrate zu sich, dafür aber mehr Ballaststoffe und Eiweiß. Diese Ansicht ist nicht neu, weiß doch ein jeder, dass in Pommes, Currywurst und Hamburgern sich Fette und Kalorien nur so häufen.
Dennoch ist auch klar: von nichts kommt auch nichts. Wer sich gesund ernähren möchte, darf nicht auf Ballaststoffe verzichten und sie im Supermarkt einfach liegen lassen. Auch wenn sie namentlich nur „Ballast“ sind, so dürfen sie nicht verachtet werden, da unser Körper durchaus Ballaststoffe benötigt.
Was genau sind Ballaststoffe?
Ballaststoffe sind Faserstoffe – tierische Produkte sind nahezu frei von Ballaststoffen, in Obst, Gemüse und Getreideprodukten finden wir sie hingegen vermehrt auf. Ballaststoffe sind für den menschlichen Körper notwendig. Zum einen bieten diese Nährstoffe klar den Vorteil, dass die Nahrung länger gekaut werden muss, was bedeutet, dass wir uns mehr mit der Mahlzeit beschäftigen, wir weniger hinunterschlingen und somit schneller satt werden. Ballaststoffe füllen den Magen, verzögern die Darmentleerung und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen, sättigen zudem lang anhaltend und erleichtern so das Abnehmen oder das Halten des Gewichts.
Welche Nahrungsmittel enthalten viele Ballaststoffe?
Natürlich sind die besten Nahrungsmittel Getreideprodukte – ob im Knäckebrot oder in Vollkornmehlbroten, im Müsli oder in Speisekleie: hier sind Ballaststoffe in großen Mengen enthalten. Auch Gemüse und Salat wie beispielsweise Rosenkohl, Karotten, Broccoli, Fenchel oder Rote Beete, Blumenkohl oder Wirsing weisen eine hohe Rate von Ballaststoffen auf. Diese Gemüsesorten in die Mahlzeiten einzubringen ist nicht sonderlich schwer und zudem schmecken sie auch noch hervorragend.
Aber auch in Obst sind reichlich Ballaststoffe enthalten: ob Heidelbeeren, Himbeeren oder Kiwis, Äpfel, Bananen oder Orangen, Rosinen, Pflaumen oder Datteln – zu jeder Saison stehen leckere Obstsorten bereit, welche den Gaumen erfreuen und dem Körper gut tun. Wer nicht immer Lust und Muse auf rohes Obst verspürt, kann diese auch zu einem Obstsalat oder in Torten und Kuchen verarbeiten.
Und wer hätte es gedacht: auch Nüsse sind reichhaltige Ballaststoffträger: ob Mandeln, Kokosnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse oder Pistazien – Nüsse sind gesund, enthalten jedoch auch eine Menge Kalorien, daher sollte hier mit Bedacht genascht werden.
Durch reichhaltigen Verzehr von Ballaststoffen und viel Flüssigkeitszufuhr kann man also einiges zur Gesundheit beisteuern und sich kalorienarm ernähren. Durch die unverdaulichen Kohlenhydrate wirken nämlich spezielle Signalträger auf Hormonbasis auf die Fettzellen und hemmen so die Speicherung von Fett und beeinflussen positiv den Insulinspiegel. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung können bereits 30g Ballaststoffe pro Tag dazu beitragen, dass man sich gesunder und wohler fühlt.

