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Gesünder leben durch Bionahrung

24. März 2010 |  von pearly  |  Ernährung  |  Keine Kommentare  | 

Als der Trend vor Jahren zur biologischen Ernährung ging, waren viele Menschen mehr als begeistert. Etwas mehr Geld zu investieren und dafür Lebensmittel zu erhalten, die durch einwandfreien Anbau und pestizidfreier Entwicklung unsere Küchen erreichen sollten, klang mehr als verlockend. Doch scheinbar hat die Bionahrung ihren guten Ruf verloren, zu sehr schwappen die Nachrichten über ökologische Skandale beinahe täglich in den Medien – oder trügt der Schein?
Die Biobauern machen sich jedenfalls stark und lassen ihre Waren überprüfen, um so ihre Lebensmittel auf dem riesigen Markt zu etablieren. Ob auch dem Wochen- oder im Supermarkt – überall kann man Bionahrung erwarben. Nun kommt jedoch bei immer mehr Menschen die Frage auf, was an den Skandalen rund um die Bionahrung dran ist und wie man sich auf die ökologisch wertvollen Nahrungsmittel verlassen kann.

Ist gesundes Leben durch Bionahrung gegeben?

Ob knackige Biomöhren oder die normalen Karotten – oftmals haben die Gemüsesorten keinen großen Unterschied in Aussehen oder Geschmack zu verzeichnen, zumindest hat dies für den Laien den Anschein. Und dennoch fühlen sich die Konsumenten meist besser, wenn sie zur Bionahrung greifen. Das allgemeine, individuelle Wohlbefinden wird gesteigert und das gesündere Essen hebt die Stimmung.
Obwohl gegenwärtig die Stimmen laut werden, dass man die Bionahrung nicht von der „normalen“ Nahrung unterscheiden kann, dass jene Lebensmittel ebenso mit saurem Regen in Berührung kommen wie nichtbiologische Nahrungsmittel und jedes Jahr mehrere Tonnen Pestizide verspritzt werden, bei denen man nicht klar nach verfolgen kann, ob auch die Bionahrung betroffen ist, zeigen die Untersuchungen jedoch klare Beweise: Obst und Gemüse aus biologischem Anbau ist im Durchschnitt wesentlich geringer mit Pestiziden oder anderen chemischen Mitteln belastet, als übliche Obst- oder Gemüsesorten, die nicht mit dem Titel „Bio“ gekennzeichnet sind.

Wie ökologisch wertvoll ist nun Bionahrung?

Die Bionahrung ist laut verschiedener Studien und unterschiedlicher wissenschaftlicher Untersuchungen durch eine Vielzahl von Vorteilen für den Endverbraucher nützlich. Durch den Verzicht von Konservierungsstoffen, Farb- und Geschmacksstoffen, chemischen Mitteln und toxischen Wirkstoffen ist die Bionahrung gesünder und natürlicher. Der Käufer bekommt für sein Geld mehr Frische, Vitamine, Mineralstoffe und ein unverfälschtes Geschmackserlebnis. Auch bei tierischen Bioprodukten ist dies wichtig, da durch Massentierhaltung, Mästung oder gar genmanipuliertes Futter eine Gewährleistung über tierische Bionahrung einfach nicht gegeben wäre.

Bioverbände sorgen für klare Verhältnisse für die Verbraucher

Damit Bio nicht gleich Bio ist und der Verbraucher während seiner Einkäufe nicht im Dunkeln tappt, haben zahlreiche Bioverbände den Erzeugern Richtlinien dargelegt. Diese erklären, dass Tiere nur mit Futter versorgt werden dürfen, die aus biologischem Anbau stammen oder gar vom Hof des Bauers selbst stammen. Durch ein zertifiziertes Bio-Siegel kann nun dem Verbraucher und Konsument garantiert werden, dass er gesunde und natürliche Lebensmittel erwirbt, welche frei von chemischen Zusätzen und Genmanipulationen sind.

Verbraucher achten auf die Ernährung

Trotz aller Skandale oder der Weltwirtschaftskrise ist dagegen klar, dass die Verbraucher nicht an den Lebensmitteln sparen. Im vergangenen Jahr haben die Konsumenten sogar den Verkauf sowie Umsatz von Bionahrung und auch –getränken um zwei Prozent leicht erhöht, so dass mit einem Rückgang nicht zu rechnen ist. Hierbei wird jedoch kein Unterschied zu den frischen Lebensmitteln im Supermarkt oder den Fertigprodukten in Drogeriemärkten gemacht – der Zuwachs an gesunder Bionahrung macht den Verbraucherzentralen zumindest deutlich, dass die Menschen nicht an natürlichen Lebensmitteln geizen.

Ballaststoffe sind wichtig für die Gesundheit

30. Dezember 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Keine Kommentare  | 

In der heutigen Zeit, in der das Fastfood überhand nimmt, in der wir von Imbissbude zu Imbissbude hechten und an schnellem, leckeren Essen ohne Aufwand interessiert sind, schlagen Ernährungsexperten und Ärzte Alarm: dass durch ungesunde Ernährungsweise der Hüftspeck nicht lange auf sich warten lässt, dürfte selbst einem Laien bekannt sein. Doch welche Nährstoffe sind für lästige Speckrollen verantwortlich? Ist es das Fett oder doch eher die Kohlenhydrate?

In der Ernährung liegt der Knackpunkt

Mehrere Studien haben erwiesen, dass sich die Ernährung von schlanken, normalgewichtigen und dicken Menschen durchaus unterscheidet. Der Knackpunkt liegt entschieden in der Ernährungsweise und im Mengenverhältnis der einzelnen Mahlzeiten. Im Gegensatz zu übergewichtigen Menschen ernähren sich schlanke und normalgewichtige Menschen wesentlich fettärmer und nehmen auch weniger Kohlenhydrate zu sich, dafür aber mehr Ballaststoffe und Eiweiß. Diese Ansicht ist nicht neu, weiß doch ein jeder, dass in Pommes, Currywurst und Hamburgern sich Fette und Kalorien nur so häufen.
Dennoch ist auch klar: von nichts kommt auch nichts. Wer sich gesund ernähren möchte, darf nicht auf Ballaststoffe verzichten und sie im Supermarkt einfach liegen lassen. Auch wenn sie namentlich nur „Ballast“ sind, so dürfen sie nicht verachtet werden, da unser Körper durchaus Ballaststoffe benötigt.

Was genau sind Ballaststoffe?

Ballaststoffe sind Faserstoffe – tierische Produkte sind nahezu frei von Ballaststoffen, in Obst, Gemüse und Getreideprodukten finden wir sie hingegen vermehrt auf. Ballaststoffe sind für den menschlichen Körper notwendig. Zum einen bieten diese Nährstoffe klar den Vorteil, dass die Nahrung länger gekaut werden muss, was bedeutet, dass wir uns mehr mit der Mahlzeit beschäftigen, wir weniger hinunterschlingen und somit schneller satt werden. Ballaststoffe füllen den Magen, verzögern die Darmentleerung und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen, sättigen zudem lang anhaltend und erleichtern so das Abnehmen oder das Halten des Gewichts.

Welche Nahrungsmittel enthalten viele Ballaststoffe?

Natürlich sind die besten Nahrungsmittel Getreideprodukte – ob im Knäckebrot oder in Vollkornmehlbroten, im Müsli oder in Speisekleie: hier sind Ballaststoffe in großen Mengen enthalten. Auch Gemüse und Salat wie beispielsweise Rosenkohl, Karotten, Broccoli, Fenchel oder Rote Beete, Blumenkohl oder Wirsing weisen eine hohe Rate von Ballaststoffen auf. Diese Gemüsesorten in die Mahlzeiten einzubringen ist nicht sonderlich schwer und zudem schmecken sie auch noch hervorragend.
Aber auch in Obst sind reichlich Ballaststoffe enthalten: ob Heidelbeeren, Himbeeren oder Kiwis, Äpfel, Bananen oder Orangen, Rosinen, Pflaumen oder Datteln – zu jeder Saison stehen leckere Obstsorten bereit, welche den Gaumen erfreuen und dem Körper gut tun. Wer nicht immer Lust und Muse auf rohes Obst verspürt, kann diese auch zu einem Obstsalat oder in Torten und Kuchen verarbeiten.
Und wer hätte es gedacht: auch Nüsse sind reichhaltige Ballaststoffträger: ob Mandeln, Kokosnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse oder Pistazien – Nüsse sind gesund, enthalten jedoch auch eine Menge Kalorien, daher sollte hier mit Bedacht genascht werden.

Durch reichhaltigen Verzehr von Ballaststoffen und viel Flüssigkeitszufuhr kann man also einiges zur Gesundheit beisteuern und sich kalorienarm ernähren. Durch die unverdaulichen Kohlenhydrate wirken nämlich spezielle Signalträger auf Hormonbasis auf die Fettzellen und hemmen so die Speicherung von Fett und beeinflussen positiv den Insulinspiegel. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung können bereits 30g Ballaststoffe pro Tag dazu beitragen, dass man sich gesunder und wohler fühlt.