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Schwangerschaft und Folsäure – alles über das wichtige Vitamin

Schwangerschaft und Folsäure – alles über das wichtige Vitamin

23. Januar 2012 |  von pearly  |  Gesundheit  |  1 Kommentar  |  Share  | 

Spätestens zu Beginn der Schwangerschaft werden die meisten Frauen durch den Arzt mit der Folsäure vertraut gemacht. Sie erhalten den Rat täglich eine bestimmte Menge Folsäure zu sich zu nehmen. Diesen guten Rat nehmen die meisten Frauen jedoch leider nicht ernst. Ganz im Gegenteil: sie ignorieren den Hinweis und riskieren damit die Gesundheit des ungeborenen Kindes.

  • Was ist Folsäure?
  • Wie viel Folsäure sollte eine schwangere Frau täglich zu sich nehmen?
  • In welchen Lebensmitteln finden wir Folsäure vor?
  • Wieso ist das natürliche Mindestmaß an Folsäure so schwer zu erreichen?
  • Was kann mit dem ungeborenen Baby geschehen, wenn die Folsäurezufuhr zu gering ist?
  • Wie kann ich die Versorgung mit Folsäure positiv beeinflussen?

Was ist Folsäure?

Die Folsäure gehört zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und ist für den menschlichen Organismus unverzichtbar. Sie ist unter anderem für den geregelten Ablauf für Stoffwechsel-, Zellteilung- und Wachstumsprozessen verantwortlich. In vielen Lebensmitteln finden wir Folsäure zwar wieder, in der Schwangerschaft haben Mutter und Kind jedoch einen gesteigerten Bedarf, den es auszugleichen gilt. Nicht selten kommen Mangelzustände vor – dies ist schädlich für das ungeborene Kind.

Wie viel Folsäure sollte eine schwangere Frau täglich zu sich nehmen?

Ärzte und Wissenschaftler sind sich einig: Schwangere und Stillende sollten täglich 600 Mikrogramm Folsäure zu sich nehmen. Begründet wird diese erhöhte Einnahme mit der Entstehung von Neuralrohrdefekten bei Neugeborenen bei unzureichender Folsäureversorgung. Weiterhin wird auch die Fehlbildung von Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte vermindert, hält man die tägliche Zufuhr von Folsäure ein.

In welchen Lebensmitteln finden wir Folsäure vor?

Natürlich kann man auch mit natürlichen Lebensmitteln Folsäure zu sich nehmen. Reich an Folsäure sind beispielsweise

  • grünes Gemüse
  • frische Früchte
  • Vollkornprodukte jeglicher Art
  • folsäureangereichertes Speisesalz.

Für Jugendliche und Erwachsene gilt die Empfehlung der täglichen Zufuhr an Folsäure bei ca. 400 Mikrogramm. Für schwangere Frauen mit erhöhtem Bedarf von 600 Mikrogramm ist die Aufnahme von Folsäure allein durch gesunde Lebensmittel weiterhin recht schwer. Aus diesem Grund legen Mediziner und Apotheken den Schwangeren die Tablettenform ans Herz. Mit der täglichen Einnahme kann man die gesundheitlichen Schädigungen an dem Embryo verhindern und hat immer die genaue Dosis eingenommen.

Wieso ist das natürliche Mindestmaß an Folsäure so schwer zu erreichen?

Vollkornprodukte, Nüsse, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte oder Obst wie Kiwis und Co. enthalten enorm viel Folsäure. Dieses Vitamin ist jedoch äußerst licht- und wärmeempfindlich. Wer viel unerhitztes Gemüse und Obst verzehrt, könnte leicht 300 Mikrogramm Folsäure zu sich nehmen. Leider erreichen nur die Wenigsten die tägliche Empfehlung.

Was kann mit dem ungeborenen Baby geschehen, wenn die Folsäurezufuhr zu gering ist?

Die meisten Mediziner klären ihre Patienten hinreichend über die Folgen von Folsäuremangel auf. Dennoch wissen viele werdende Mütter zu wenig über dieses Thema. Das größte Risiko ist der Neuralrohrdefekt. Das Neuralrohr hat eine äußerst wichtige Bedeutung bei der Entwicklung des Gehirns und Rückenmarks in der Frühentstehung des Kindes. Bereits zwischen dem 24. und 28. Schwangerschaftstags sollte sich das Neuralrohr ohne Schwierigkeiten verschließen. Für einen guten Aufbau ist reichlich Folsäure nötig. Liegt jedoch ein Mangel an Folsäure vor und schließt sich das Neuralrohr nicht, können schwere Fehlbildungen und Schäden beim Kind auftreten. Weiterhin gehören

  • Fehlgeburten
  • vorzeitige Ablösung der Plazenta
  • schwere Behinderungen
  • und die Lippen-Gaumen-Spalte

zu den meisten Ursachen bei einer ungeregelten Folsäureeinnahme.

Wie kann ich die Versorgung mit Folsäure positiv beeinflussen?

Um einen Folsäuremangel vorzubeugen, können Frauen mit Kinderwunsch bereits auf Tabletten mit Folsäure zurückgreifen. Auch eine folsäurereiche Ernährung mit viel frischem Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte sowie unerhitzte Frischkost sind sehr empfehlenswert.

Gesünder leben durch Bionahrung

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24. März 2010 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Als der Trend vor Jahren zur biologischen Ernährung ging, waren viele Menschen mehr als begeistert. Etwas mehr Geld zu investieren und dafür Lebensmittel zu erhalten, die durch einwandfreien Anbau und pestizidfreier Entwicklung unsere Küchen erreichen sollten, klang mehr als verlockend. Doch scheinbar hat die Bionahrung ihren guten Ruf verloren, zu sehr schwappen die Nachrichten über ökologische Skandale beinahe täglich in den Medien – oder trügt der Schein?
Die Biobauern machen sich jedenfalls stark und lassen ihre Waren überprüfen, um so ihre Lebensmittel auf dem riesigen Markt zu etablieren. Ob auch dem Wochen- oder im Supermarkt – überall kann man Bionahrung erwarben. Nun kommt jedoch bei immer mehr Menschen die Frage auf, was an den Skandalen rund um die Bionahrung dran ist und wie man sich auf die ökologisch wertvollen Nahrungsmittel verlassen kann.

Ist gesundes Leben durch Bionahrung gegeben?

Ob knackige Biomöhren oder die normalen Karotten – oftmals haben die Gemüsesorten keinen großen Unterschied in Aussehen oder Geschmack zu verzeichnen, zumindest hat dies für den Laien den Anschein. Und dennoch fühlen sich die Konsumenten meist besser, wenn sie zur Bionahrung greifen. Das allgemeine, individuelle Wohlbefinden wird gesteigert und das gesündere Essen hebt die Stimmung.
Obwohl gegenwärtig die Stimmen laut werden, dass man die Bionahrung nicht von der „normalen“ Nahrung unterscheiden kann, dass jene Lebensmittel ebenso mit saurem Regen in Berührung kommen wie nichtbiologische Nahrungsmittel und jedes Jahr mehrere Tonnen Pestizide verspritzt werden, bei denen man nicht klar nach verfolgen kann, ob auch die Bionahrung betroffen ist, zeigen die Untersuchungen jedoch klare Beweise: Obst und Gemüse aus biologischem Anbau ist im Durchschnitt wesentlich geringer mit Pestiziden oder anderen chemischen Mitteln belastet, als übliche Obst- oder Gemüsesorten, die nicht mit dem Titel „Bio“ gekennzeichnet sind.

Wie ökologisch wertvoll ist nun Bionahrung?

Die Bionahrung ist laut verschiedener Studien und unterschiedlicher wissenschaftlicher Untersuchungen durch eine Vielzahl von Vorteilen für den Endverbraucher nützlich. Durch den Verzicht von Konservierungsstoffen, Farb- und Geschmacksstoffen, chemischen Mitteln und toxischen Wirkstoffen ist die Bionahrung gesünder und natürlicher. Der Käufer bekommt für sein Geld mehr Frische, Vitamine, Mineralstoffe und ein unverfälschtes Geschmackserlebnis. Auch bei tierischen Bioprodukten ist dies wichtig, da durch Massentierhaltung, Mästung oder gar genmanipuliertes Futter eine Gewährleistung über tierische Bionahrung einfach nicht gegeben wäre.

Bioverbände sorgen für klare Verhältnisse für die Verbraucher

Damit Bio nicht gleich Bio ist und der Verbraucher während seiner Einkäufe nicht im Dunkeln tappt, haben zahlreiche Bioverbände den Erzeugern Richtlinien dargelegt. Diese erklären, dass Tiere nur mit Futter versorgt werden dürfen, die aus biologischem Anbau stammen oder gar vom Hof des Bauers selbst stammen. Durch ein zertifiziertes Bio-Siegel kann nun dem Verbraucher und Konsument garantiert werden, dass er gesunde und natürliche Lebensmittel erwirbt, welche frei von chemischen Zusätzen und Genmanipulationen sind.

Verbraucher achten auf die Ernährung

Trotz aller Skandale oder der Weltwirtschaftskrise ist dagegen klar, dass die Verbraucher nicht an den Lebensmitteln sparen. Im vergangenen Jahr haben die Konsumenten sogar den Verkauf sowie Umsatz von Bionahrung und auch –getränken um zwei Prozent leicht erhöht, so dass mit einem Rückgang nicht zu rechnen ist. Hierbei wird jedoch kein Unterschied zu den frischen Lebensmitteln im Supermarkt oder den Fertigprodukten in Drogeriemärkten gemacht – der Zuwachs an gesunder Bionahrung macht den Verbraucherzentralen zumindest deutlich, dass die Menschen nicht an natürlichen Lebensmitteln geizen.