10 herbstliche Tipps für ein Wohlfühlgewicht
Die Herbstzeit ist angebrochen: stürmische Tage liegen vor uns, mit buntem Laubregen und literweise kaltem Nass, welches zu dieser Jahreszeit nur selten gnädig innehält. Als Muntermachen gelten in diesen kalten und feuchten Tagen leckere und besonders deftige Speisen, die rundum als Hausmannskost gelten. So ein bunter Eintopf stärkt und wärmt uns, doch für die Figur sind auch die saftigen Bratenscheiben mit Rotkohl und Kartoffeln nicht besonders förderlich. Solche und andere Genüsse sind zwar hin und wieder erlaubt, sollten jedoch nicht ständig auf dem Speiseplan stehen, wenn uns unser Cholesterinspiegel und auch die Gesundheit lieb sind. Selbstverständlich ist es nun nicht zu verwundern, dass ein Mensch nicht das ganze Jahr über Fasten oder Diät halten kann. Bei vielen Fett-Weg-Wochen vermissen wir nur allzu oft das wohlige Gefühl richtig satt zu werden. Abnehmen ist gewollt, aber ein knurrender Magen zu jeder Tageszeit auch? Und nun, wo der Herbst und bald auch der Winter vor der Tür stehen, die Festtage mit den Schlemmergerichten locken, soll wieder Diät angesagt sein?
Um sich auf die kommende Festtagsstimmung einzustimmen, bedarf es nicht immer eines strafen Diätplan. Wie wäre es mit einer Ernährung, die sich nach dem Sättigungsgrad der unterschiedlichen Lebensmittel richtet? Der Herbst besteht aus einer Vielfalt unterschiedlicher Genüsse, welche durchaus kombinierbar und auch lange sättigend sind. Ob Ballaststoffe, Proteine oder Vitamine – es ist oft sehr erstaunlich, was die bestehende Jahreszeit für Leckereien bietet. Man kann durch das richtige Essverhalten also durchaus auch gesund abnehmen.
1. Zum Frühstück kann ein langweiliges Hafermüsli schnell und leicht mit frischen Beeren aufgepeppt werden. Heidelbeeren und Brombeeren haben jetzt im Herbst Hochsaison und süßen somit gekonnt das Müsli in der Früh. Zur Abwechslung können auch Apfelstücke, Rosinen und Orangen unser Müsli zieren – hierbei sind kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass es jeden Morgen Abwechslung bietet, denn erlaubt ist, was schmeckt.
2. Ist vom Müsli noch ein wenig Obst übrig geblieben? Nicht gleich wegschmeißen! Auch für den Kühlschrank ist der gute Rest zu schade, da bis zum morgigen Tag die wichtigen Vitamine verloren gegangen sein könnten. Aufbewahrt in der Frühstücksbox kann es im Büro oder in der Filiale auch während der Pause geknuspert werden und hält uns so gut satt bis zur Mittagspause.
3. Das wussten Sie nicht? Das Mittagessen muss nicht jeden Tag aus Fleisch oder Fast-Food bestehen. Zwei bis drei Mal in der Woche reicht ein Fleischgericht vollkommen aus und versorgt und mit Proteinen sowie Eisen. Fisch sollte auch wöchentlich gegessen werden und ist aufgrund des hohen Eiweiß- und Vitamingehaltes auch durchaus zu empfehlen. Zwischendurch können gut und gern auch vegetarische Gerichte als Mittagessen dienlich sein und ebenso gut sättigen.
4. Ein Tipp für abwechslungsreiche Mittagspausen: Kartoffel mit Kräutersoße und Ei. Noch nicht probiert? Da entgeht Ihnen aber einiges – Kartoffeln sind der Sattmacher schlechthin und sättigen zudem über einen langen Zeitraum. Die Kräutersoße würzt die Kartoffeln und bietet somit auch Abwechslung für den Gaumen. Das Ei anbei sorgt für eine Portion Eiweißzufuhr und rundet das Gericht ab. Für Vegetarier kann das Ei auch durch Gemüsestreifen ersetzt werden. Im Herbst bieten sich hierfür Rosenkohl oder Wirsingstreifen geradezu an.
5. Die Zeit bis zum Feierabend kann unter Umständen recht lang werden. Besonders wenn kurz gegen Abend der Magen in den Kniekehlen hängt. Für viele Menschen ist nun die Gelegenheit verlockend, zu einem Stück Schokolade oder einem Keks zu greifen. Das muss aber nicht sein. Herbstliche Weintrauben, eine frische Orange, eine Mango oder ein milder Joghurt mit frischen, knackigen Beeren bietet Abwechslung und legt das Hungergefühl. Wer nu nicht erneut zu Obst greifen möchte, kann auch wahlweise gesalzenes Popcorn knabbern.
6. Nach einem anstrengenden Alltag ruft nun der Feierabend. Zeit für Belohnungen nach einem anstrengenden Arbeitstag. Hier bieten sich Gelegenheiten mit Familien und Freunden zu speisen und auch neue Genüsse auszuprobieren. Anstatt der Aufnahme von Weißbrot oder fetten Speisen sind alternativ ein Vollkornomelett mit frischen, herbstlichen Pilzen oder ein Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurken zu genießen. Ebenso bieten Vollkornnudeln mit Pfannengemüse oder ein Orangen-Linsen-Chicorée-Salat willkommene Abwechslung auf dem Abendbrottisch, sind kalorienarm und sättigen lang anhaltend. Knackigen Chicorée findet man im Herbst auf dem Wochenmarkt zu recht günstigen Preisen.
7. So richtig gemütlich wird es allerdings erst nach dem Abendessen, wenn man die Beine hochlegen kann, vor dem Fernseher richtig entspannt oder ein gutes Buch liest. Hier werden häufig auch die kleinen Naschereien hervorgeholt und hemmungslos gesündigt. Fatal, wenn man bei einem Krimi den Überblick der Kalorienbomben verliert. Wer vorausschauend nachdenkt, stellt bereits vorher eine Schüssel mit Gemüsesticks und einen leckerleichten Joghurtdip bereit. Diese munden ebenso gut und sind besser für die Hüften.
8. Auch wenn es schwer fällt und besonders im Herbst die guten Weine angeboten werden, so sollte höchstens ein Glas pro Tag von einem Rotwein genossen werden. Dies ist gut für das Herz und den Kreislauf, zuviel belastet allerdings den Organismus und ist aufgrund seines hohen Alkoholgehaltes mit Bedacht aufzunehmen. Alkohol entwickelt sich im Körper ähnlich zu einem Zuckerbaustein und nistet sich so hartnäckig an Bauch, Beinen und Hüften ein. Daher: ein Glas genießen und schön auf die Seele einwirken lassen.
9. Und was betrifft die Getränkeauswahl für den gesamten Tag? Sicherlich sind Mineralwasser die besten Durstlöscher, doch einige von uns können irgendwann einfach kein Wasser mehr sehen. Umsteigen auf Softdrinks klingt verlockend, ist allerdings auch mir reichlich Kalorienaufnahme verbunden? Wer nun ein Mittelweg findet, kann beides verbinden – leckere Obstsaftschorlen können in vielen Varianten genossen werden und sind zudem wahre Durstlöscher. Ob Multivitaminschorlen, Apfelsaftschorlen oder Bananensaftschorlen: sie schmecken alle und löschen zuverlässig den Durst.
10. Steht mal wieder eine Büroparty an? Wenn jemand Geburtstag feiert und in der Pause zu Kuchen und Kaffee einlädt, kann man nur selten widerstehen, zumal alle andere ja auch zulangen. Wie findet man nun geschickt eine Lösung, um nicht der Kalorienfalle zu verfallen? Eine kleine Sünde zwischendurch ist immer erlaubt. Kuchen und Torten nehmen wir ja nicht jeden Tag zu uns. Ein wenig Zurückhaltung beim Kuchenschmaus und langsames Essen machen uns schneller satt und sorgen dennoch für ein wohliges Gefühl. Besonders in der Herbstzeit.
Fit durch die herbstliche Jahreszeit
Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, stellt sich auch langsam aber allmählich unser Organismus um. Dies hat allerdings nichts mit den Jahreszeiten zu tun, sondern damit, dass wir Menschen uns auf den Winter umstellen, weniger bewegen, mehr essen und auch länger auf der Couch sitzen. Wenn draußen die Blätter bunt werden und von den Bäumen fallen, wünscht sich auch so mancher Abnehmwillige, dass auch die Kilos so schnell purzeln müssten.
Damit sich die kalte und dunkle Jahreszeit nicht als Kalorienfalle entpuppt, sind im folgenden Artikel einige kleine Tipps enthalten, damit es im nächsten Frühjahr kein böses Erwachen gibt.
Bereits in den Herbstmonaten finden wir in den Supermärkten schon vorweihnachtliche Leckereien. An Lebkuchen, Spekulatius, Marzipan und Co. einfach so vorbeihuschen können dabei die Wenigsten. Ehe man sich versieht sind bereits ein leckerer Mandelstollen und eine Tüte Dominosteine in den Einkaufwagen geraten. Die Vorfreude darauf ist so groß, die Anzahl der Kalorien, welche durch die Nährstofftabelle auf der Packung offen gelegt sind, allerdings auch. Eine Sünde wäre nicht schlimm, wenn man während der kalten Jahreszeit nicht auch noch den Sport vernachlässigen würde. Und hier liegt der Knackpunkt: niemand kann etwas gegen ein wenig Marzipankonfekt einwenden oder ein paar Zimtsterne, wenn im Gegenzug auch ein wenig körperliche Ertüchtigung den Ausgleich verschafft.
Allerdings haben der Herbst und Winter nicht nur süße Delikatessen zu bieten. Schauen wir uns in der Gemüseabteilung um, so finden wir reichlich Weißkohl, Grünkohl, Rotkohl und auch Wirsing. Diese wahren Vitaminlieferanten sind lecker und sehr gesund. Wer sie allerdings mit dicken Räucherwürsten anrichtet, wird den überflüssigen Kilos kaum ein Schnäppchen schlagen können. Auf Fleisch zu den Wintergerichten muss keinesfalls verzichtet werden und ist überhaupt nicht nötig: anstatt der Speckseiten und Würste ist auch ein gutes Stück mageres Kasseler sehr delikat und weniger fetthaltig.
Schauen wir uns weiter um, so entdecken wir auch den beliebten Kürbis. Dieser ist nicht nur zur Dekoration hervorragend geeignet, sondern ist aufgrund seines hohen Vitamingehaltes ein begehrtes Lebensmittel. Neben Kalium, Zink, Mangan, Selen und Eisen ist das kugelrunde Kürbisgewächs auch kalorienarm, sehr wasserhaltig und daher bestens geeignet zum Abnehmen. Besonders beliebt ist die Kürbissuppe. Nach traditionell amerikanischem Rezept wird der Kürbis mit Möhren, Zwiebeln, Milch und Brühe gekocht und gibt ein schmackhaftes Gericht ab.
Wer dem Süßen nicht widerstehen kann, findet auch herbstliche Obstsorten: ob Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Weintrauben, Orangen, Mandarinen, Datteln und Feigen – hier kommen alle Leckermäulchen auf ihre Kosten – doch Vorsicht: aufgrund des Traubenzuckers im Obst, sollte alles in Maßen gegessen werden, da dieses sich ebenso wie normales Zucker im menschlichen Körper verhält und somit zusätzliche Kalorienaufnahme bedeutet.
Auch wenn es gerade jetzt, wenn es kalt und frostig wird, schwer fällt ein wenig Sport zu treiben, sollte man dennoch durchhalten und sich täglich ein wenig bewegen. Bereits eine halbe Stunde Walking oder Spazierengehen kurbelt den Kreislauf an, fördert den Stoffwechsel und stärkt die Abwehrkräfte. Nach wenigen Minuten ist man bereits aufgewärmt und spürt die Kälte kaum noch.
Wer Joggen oder Walken nun nicht in seinen Alltag mit einbringen kann, braucht sich nicht zu ärgern: auch Haushaltsarbeiten und andere Tätigkeiten helfen uns den unerwünschten Fettpölsterchen entgegenzuwirken. In den Herbsttagen fallen täglich mehrere Säcke buntes Laub – wer jeden Tag die Harke schwingt verliert bereits in der ersten halbe Stunde einige Kalorien.
Warum warten bis der nächste Frühjahrsputz anfällt? Durch Staubsaugen, Boden wischen, Fensterputzen und Betten abziehen halten wir uns fit, bewegen uns ausreichend und verbrennen somit auch noch reichlich Kalorien. So kann Hausarbeit auch Spaß und Vergnügen bereiten.
Selbst im Büro ist man den Kilos nicht machtlos unterlegen: anstatt des Liftes kann man auch täglich die Treppen benutzen. Bevor man dem Kollegen im Nebenzimmer ein Email schreibt oder ihn anklingelt, kann man ihn kurz besuchen. In der Mittagspause einen kleinen Spaziergang einlegen, vielleicht mit den Kollegen zusammen, bringt ebenso Abwechslung und ist hervorragend gegen die Schlacht der Kilos.
Wie man sehen kann, gibt es reichliche Methoden um den leckeren Sünden des Herbsts zu widerstehen – man darf sich nur nicht all zu sehr gehen lassen.

