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Sommergetränk Eistee: Durstlöscher oder Dickmacher?

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7. Juli 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Gerade im Sommer ist der Eistee besonders beliebt. Leicht gekühlt ist er eine Erfrischung für Jung und Alt. Durch die Annahme, dass sich im Eistee reichlich Tee und somit weniger Kalorien verstecken als in anderen Softdrinks wie Cola oder Limo, wird dieser Durstlöscher jedes Jahr auf ein Neues in Mengen getrunken – bevorzugt natürlich in der Sommerzeit.
Dennoch verbirgt sich hinter dem Kaltgetränk, dass sich bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert immer mehr Beliebtheit erfreut, wesentlich mehr als nur gesunde Teeblätter.
Traditionell aufbereitet befinden sich im Eistee hauptsächlich schwarzer Tee, Zitronensaft und ein wenig Zucker. Sehr begehrt sind mittlerweile auch Eisteesorten aus Grün-, Früchte- oder Kräuterteemischungen.
In den industriell hergestellten Eisteevarianten verbirgt sich allerdings wesentlich mehr Zucker, als es den Anschein hat. Zucker ist ein Kohlenhydrat von kristallener Struktur und versüßt zahlreiche Lebensmittel, aber neben dem Effekt, dass zuviel Zucker durchaus der Figur schadet, haben nun auch Wissenschaftler der Universität Zürich festgestellt, dass bei übermäßigem Konsum von Zucker durchaus schwere Zahnschäden entstehen können. Besonders für Kleinkinder ist diese Erkenntnis schwerwiegender, da die Milchzähne empfindlicher sind.

Aber was macht den Eistee jetzt so schwergewichtig? Der Tee ansich hat eigentlich fast keine Kalorien – verbindet sich der Tee allerdings zum gesüßten Eistee, so kann diese Mischung regelrecht zu einer flüssigen Kalorienbombe mutieren. Neben dem Zusatz von reichlich Geschmacksverstärkern und Säuerungsmitteln ist der Eistee dann komplett und hat es kalorientechnisch ziemlich in sich.
Die meisten Nährwerttabellen beziehen sich hauptsächlich auf den Verzehr von 100ml – Fakt ist jedoch, dass wir in den meisten Fällen ein ganzes Glas Eistee trinken, so dass sich die verzehrende Menge auf 150ml steigert. Ein Glas Eistee besteht aus 45 kcal und enthält unglaubliche 11g Zucker. Im Vergleich: ein Glas Cola enthält hingegen 42 kcal und 10,6g Zucker.
Dennoch müssen Cola oder Eistee nicht zukünftig verbannt werden. Ernährungstechnisch gilt weiterhin die Devise: wer auf seinen Gesamtkalorienverbrauch achtet, kann auch hin und wieder ein Glas Cola, Limo oder Eistee trinken. Werden diese Getränke hingegen vermehrt oder häufiger konsumiert, muss mit dem Essen vorsichtiger umgegangen werden.

Eine super Alternative bietet die Möglichkeit den Eistee einfach selbst herzustellen. So braucht man einerseits die schweren Flaschen oder Tetra Packs nicht vom Supermarkt nach Hause zu tragen und weiß andererseits genau, was sich in seinem Getränk an Zutaten befindet. Hier haben Geschmacksverstärker und Farbstoffe sicherlich keine Chance.

Ein Rezeptvorschlag für ein den sündenfreien Eisteegenuss im Sommer:

1 Liter frisches Wasser aufkochen
2-3 Spritzer einer unbehandelten Zitrone
12 Teelöffel gelösten oder 4 bis 5 Teebeutel schwarzen Tee
Eiswürfel

Das frische Wasser wird aufgekocht und in ein vorgesehenes Gefäß gegeben. Der Tee muss nun nach Packungsanleitung ziehen. Anschließend werden die Teebeutel oder der gelöste Tee entfernt. Der nächste Teil der Eisteezubereitung ist die „Schockung“: der Tee wird nämlich über eine große Menge Eiswürfel gegossen, so dass dieser gleich zum Verzehr geeignet ist und herrlich erfrischend schmeckt.
Wem diese Variante nicht süß genug ist, kann die Teesorten natürlich auch variieren. Bei Früchteteesorten bietet sich die Beigabe von etwas Obstsaft hervorragend an. Diese natürliche Süße ist nicht nur gesund, sondern auch vitaminreich und macht den Tee zu einem Hochgenuss.
Wahlweise kann sich auch mit Süßstoff beholfen werden.

Sommerzeit gleich Eiszeit: der Kampf mit den Kalorien

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1. Juli 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Steht der Sommer vor der Tür, stürmt so manch einer in die Eisdiele oder in den Supermarkt in die Kühlabteilung und lechzt nach einer schönen, kühlen Erfrischung. Die Vielfalt an zahlreichen Eissorten ist groß und unwiderstehlich: ob Eis am Stiel, in der Packung, ob Sorbet oder Sahneeis, Schoko, Vanille oder Erdbeer – für jeden gibt es etwas zu verspeisen. Doch Eiszeit ist auch Kalorienzeit, denn die erfrischenden Leckereien sind in den meisten Fällen auch wahre Dickmacher. Wie kann man sich nun sorgenfrei erfrischen, ohne auf das Eis verzichten zu müssen?

Dass ein Eis lecker und an heißen Sommertagen für Abkühlung sorgt wussten schon die alten Griechen, die vor ca. 2.000 Jahren das erste Eis herrichteten. Dieser wurde durch Schnee vom Olymp, dem größten Gebirge Griechenlands, gewonnen und mit Früchten, Wein und Honig verfeinert. Natürlich gab es damals noch keine Gefriertruhen, so dass der Genuss des Eises nur kurz anhielt. Erst im 16. Jahrhundert war es dann möglich Kälte auch künstlich zu erzeugen und somit das Eis länger haltbar zu machen.

Heutzutage ist das hingegen kein Problem mehr: rund zehn Liter Eis werden pro Jahr von jedem Europäer vertilgt. Eine staatliche Menge, wenn man hier den Kalorienverbrauch betrachtet. Die Deutschen beispielsweise bevorzugen eher industriell hergestellte Eissorten. Laut Statistik sollen diese Eismengen 85% des Eiskonsums ausmachen, die restlichen 15% werden in den Eisdielen genossen.

Für die Eisherstellung wird in erster Linie Milch, Zucker, Eier und häufig auch reichlich Sahne verwendet. Neben Wasser, Butter oder Pflanzenfett kommen auch Farb- oder Aromastoffe in den Eistopf. Durch zusätzliche Zutaten wie Früchte, Nüsse, Sirup oder Kakao wird das Eis dann quasi veredelt. Mittlerweile kann man sich zwischen 70 Eissorten entscheiden – wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Oder etwa nicht?

Kalorientechnisch betrachtet, dürfte die Qual nicht allzu schwer sein, denn hier können schon ein paar Pfunde gespart werden, achtet man auf den Nährwertgehalt. 100g Speiseeis haben einen ungefähren Brennwert von ca. 100-500 Kalorien. Hier ist natürlich maßgeblich, ob die gewünschte Eissorte auf Milch- oder Joghurtbasis besteht oder einfach ein Sorbet ist. Vor allem die Schoko- und Nusseissorten haben es in sich: ein Schokoeis am Stil bringt es tatsächlich auf sagenhafte 300 Kilokalorien.

Dieser hohe Kaloriengehalt ist auf den Zucker- und Fettanteil in der Zutatenliste zu zuschreiben. Ein Eis bestehend aus Sahne enthält mitunter 17% Fett, das Milcheis am Stiel nur rund 3%. 100 g Erdbeersorbet sind in jedem Fall günstiger, da sich hier lediglich 65 kcal anfallen und nur 0,03 g Fett verstecken. Wie hoch der Zuckeranteil in den verschiedenen Eissorten ausfällt, liegt häufig an der Geschmacksrichtung. Glücklicherweise ist fast jede Eissorte heutzutage mit einer Nährwerttabelle ausgestattet, so dass kalorienbewusste Menschen oder diejenigen, die sich einen Diätplan zurechtgelegt haben, auf diese achten können.

Dennoch geht der Trend stark zu Bioeissorten oder Eisvarianten, die man selbst herstellen kann. Mit frischen, gesunden Früchten und einer gewissen Menge Eiszucker, kann man bequem von zu Hause sein eigenes Eis herstellen. Vorteil: dieses Eis ist nicht nur vitaminreicher und kalorienärmer, es enthalt auch keine Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker. Unaufgetaut hält sich so ein selbstgemachtes Eis bis zu einem Jahr im Tiefkühlschrank.

Zudem sehen Ernährungswissenschaftler und Experten gar kein Problem am mäßigen Eisverzehr. Vier bis fünf Kugeln pro Woche sind durchaus legitim und für normalgewichtige Menschen unbedenklich. Dennoch sollten die Eissorten mit hohem Kaloriengehalt sparsam und mit Bedacht genossen werden.