Das Baby ist da – kann ich während der Stillzeit abnehmen?
Wenn das Baby da ist, möchte sich die frischgebackene Mama auch schnellstmöglich ihrer überflüssigen Pfunde wieder entledigen. Doch die Idee, die sich neue Mütter in den Kopf gesetzt haben, lässt sich bei vielen nur schwer umsetzen. Dass zusätzliche Schwangerschaftskilos durch den Stillvorgang leichter schwinden kann nicht pauschalisiert werden.
Die Tatsache, dass während der Stillzeit tatsächlich eine Menge Kalorien verbraucht werden ist zwar richtig, doch die Frau muss dennoch auf ihre Ernährung achten und weiterhin den erhöhten Kalorienbedarf von ungefähr 500 bis 700 Kilokalorien pro Tag beibehalten. Nun ist es natürlich nicht verwerflich, dass sich viele Frauen nach der Schwangerschaft fragen, wie man da abnehmen soll. Dieser Frage kann man durchaus auf den Zahn fühlen.
Zunächst sollte jeder Mutter die Angst genommen werden, dass nur allein Stillen sinnvoll ist. Doch was ist, wenn eine Mutter nicht genug Milch produziert, um das Kind optimal zu sättigen? Die industrielle Milch ist heutzutage vollkommen auf die Bedürfnisse und das Wohl des Neugeborenen abgestimmt, daher sollte sich keine Mutter unter Druck gesetzt fühlen.
Dennoch gilt unter Ärzten und Hebammen sowie Experten die Meinung, dass die Muttermilch die beste Nahrung für den Säugling in den ersten Lebensmonaten ist. Und obwohl die eine oder andere Mutter sich nach der langen Schwangerschaft wieder nach ihrer Normalfigur sehnt, ist eine Diät während der Stillzeit nicht zu empfehlen. Warum ist das so?
Während einer Diät macht der Mensch gewisse Abstriche, isst weniger oder lässt teilweise Mahlzeiten aus. Dies könnte dem neuen Erdenbürger allerdings schaden, da wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien von der Mutter selbst nicht aufgenommen werden, um diese durch die Milch an ihr Kind weiterzugeben. Um die Zusammensetzung der Milch zu erhalten, werden vom Körper gewisse Depots benötigt. Fehlen eben diese Depots kann es auf Dauer dem Körper und dem Kind schaden. Der Körper wird zusätzlich belastet und die Qualität der produzierten Milch wird dadurch schlechter. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass sich beim Abnehmen ebenso Schadstoffe und Gifte, welche sich über Jahre im Fettgewebe der Mutter gebildet und eingelagert haben, freisetzen und durch die Milch an das Baby abgegeben werden. Da das Immunsystem und der Organismus des neugeborenen Kindes in den ersten Monaten sehr schwach ist und sich auf die Welt noch vorbereiten muss, kann es zu Schädigungen kommen.
Daher ist es sinnvoll sich selbst täglich mit einer Kalorienzufuhr von mindestens 1.800 Kalorien zu versorgen, um sich gesund zu halten und dem Baby die Milch zukommen zu lassen, die es benötigt.
Sicherlich kann nun niemand verlangen, dass man die nächsten 6 oder 9 Monate, je nachdem wie lang die Mutter stillen möchte, einen schlaffen Bauch ohne weiteres hinzunehmen oder sich gehen lassen muss. Das Geheimnis liegt eindeutig in der Wahl der Ernährung und durch regelmäßiges Sporttreiben.
Ob dies von Erfolg gekrönt ist, liegt allerdings auch an den hormonellen Veränderungen die von Frau zu Frau verschieden ausfallen. Ernährt sich eine Frau während der Stillzeit jetzt besonders gesund, trinkt ausreichend Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen und unterstützt die Ernährung durch reichlich Vitamine und Nährstoffe, nimmt sie sicherlich besser ab, als eine Frau, die sich durch Pizza, Schokolade und kalorienhaltigen Softdrinks versorgt.
Wichtig ist auf jeden Fall, sich nach der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit gesund zu ernähren und somit die wertvollen Nahrungsbestandteile bestmöglich an sein Kind weiterzugeben. Wer zusätzlich auf eine gesunde Portion Bewegung achtet, kann während der Stillzeit nichts verkehrt machen. Eine Diät ist wirklich nur nach dem Stillen sinnvoll – daher sollte sich niemand verunsichern lassen und lieber die Stillzeit mit seinem Kind in vollen Zügen genießen!
Junge oder Mädchen
Sicherlich ist es wissenschaftlich bewiesen, dass der Mann bei der Zeugung eines neuen Lebens für das Geschlecht verantwortlich ist. Dennoch kann auch eine Frau das Geschlecht des Kindes beeinflussen, je nachdem was sie zum Zeitpunkt der Empfängnis zu sich nimmt. Neue Studien beweisen: wer sich üppig und kalorienreich ernährt, wird eher einen Sohn zur Welt bringen.
Neueste Studien belegen jedoch, dass immer weniger Jungen geboren werden. Seit rund vier Jahrzehnten beobachten Wissenschaftler, dass mit jedem Jahr pro 1.000 Geburten im Durchschnitt ein Junge weniger zur Welt kommt. Dieses Phänomen wurde allerdings nur in den Industrieländern beobachtet und wird mit folgender Theorie unterstrichen: Die Ernährung der werdenden Mutter beeinflusst das zukünftige Geschlecht des Kindes. Ist es nun allerdings notwendig bei dem Wunsch nach einem Mädchen weniger zu essen und sich gezielt um die Zahl der täglichen Kalorien zu orientieren?
Einfluß der Ernährung auf das Geschlecht des Babys
Klar bleibt, dass die Ernährung vor der Empfängnis ausschlaggebend ist. Ist die werdende Frau bereits schwanger, braucht sie sich keine Gedanken um ein mehr oder weniger an Kalorien zu machen. Das Geschlecht steht bereits bei der Befruchtung fest. Nun ist es nötig sich um das Kind im Mutterleib zu kümmern und sich keine allzu großen Gedanken um das Geschlecht zu machen, denn wenn wir ehrlich sind, ist doch recht überflüssig, ob es ein Junge oder Mädchen wird – die Hauptsache bleibt immer noch, dass der neue Erdenbürger auch gesund ist.
Viele Frauen wissen nicht recht, welche Lebensmittel ihrem Kind gut tun und welche nicht. Schwangere Frauen genießen nach einer Eingewöhnungszeit ihren wachsenden Bauch. Eine werdende Mutter sollte auf keinen Fall einen Gedanken an Diäten oder „FdH“ verschwenden, denn für die nächsten 10 Monate ist dies für sie selbst und vor allem für das Baby ein absolutes „No-Go“. In den ersten drei Monate braucht der Kalorienbedarf der Schwangeren nicht sonderlich erhöht zu werden, denn das Baby bekommt die Nahrung, die es benötigt, durch die normale Nahrungszufuhr der Mutter. Ungefähr ab dem vierten Monat sollten die Kalorien auf ca. 300 Kalorien erhöht werden, so dass die Mutter täglich 2.200 kcal bis 2.500 kcal zu sich nimmt. Aber welche Nahrungsmittel sind nun wichtig für Mutter und Kind?
Wichtige Bestandteile der Nahrung
Ein wichtiger Bestandteil der Nahrungsaufnahme sollte aus Eiweiß bestehen. Dieses ist ein wichtiger Baustein für Körperzellen und Gewebe und zudem zuständig für das Wachstum des Babys. Wertvolle Eiweißlieferanten finden sich in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten sowie Hülsenfrüchten wieder. Weiterhin sind gesunde Fettsäuren nicht außer Acht zu lassen. Sie sind wichtig für die Funktion von Gehirn, Nervensystem und Sehkraft des Babys. Unser Körper ist leider nicht imstande, gesunde Fettsäuren selbst zu produzieren, daher sollten Distel-, Oliven- und Rapsöl von nun zur Nahrungszubereitung genutzt werden. Doch Fett ist nicht gleich Fett: Wurst, Butter und viele tierische Fette enthalten ungesunde Fettsäuren, welche mit Bedacht genossen werden sollten.
Bei den Kohlenhydraten sollte mit Vorsicht zugegriffen werden. Schwangere brauchen zwar definitiv mehr Kohlenhydrate, dennoch müssen diese nicht nur aus Süßigkeiten bestehen, sondern sind durch Kartoffeln, Getreide, Obst und Gemüse zu gewinnen.
Auch Ballaststoffe gehören zur Familie der Kohlenhydrate – eigentlich sind sie schwer verdaulich, helfen aber so der Verdauung, welche in der Schwangerschaft langsamer als gewöhnlich arbeitet, zusätzlich die Darmaktivität zu stimulieren. Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sind hier die besten Ernährungshilfen. Achten Sie außerdem auf ausreichende Jodzufuhr: zu wenig kann der körperlichen und geistlichen Entwicklung des Kindes schaden. Daher sollte regelmäßig Fisch wie Kabeljau oder Seelachs und natürlich auch Jodsalz auf dem Speiseplan stehen.
Der Körper verlangt die richtigen Lebensmittel
Wenn eine schwangere Frau nun denkt, sie kommt mit der Vitaminversorgung nicht hinterher, so kann sie ganz beruhigt sein. Schwangere ernähren sich automatisch gesund, einfach aus dem Grund, weil der Körper danach verlangt. Der Geruchs- sowie Geschmackssinn in der Schwangerschaft ist wesentlich empfindlicher, was aufgrund der Hormone zustande kommt.

