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Während der Schwangerschaft Übergewicht vermeiden

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9. Oktober 2008 |  von Andreas  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

„Du musst jetzt für zwei essen!“ – diesen Irrglauben hören auch noch heute viele schwangere Frauen und bekommen auch glatt eine größere Portion beim Mittagstisch vorgesetzt. Es ist schon seit jeher ein Thema, dass viele Frauen in anderen Umständen beschäftigt. Wie verhalte ich mich essenstechnisch richtig während der Schwangerschaft? Und wie nehme nicht allzu viel zu?

Der Grundsatz, dass zuviel Gewichtszunahme in der Schwangerschaft sowohl dem Kind als auch der Mutter schadet, wird jeder Gynäkologen bestätigen können. Natürlich ist es nicht immer leicht, der Versuchung nachzugeben, zumal in diesen 10 Monaten, in denen man das Ungeborene unter den Herzen trägt, das eine oder andere Mal der Heißhunger anklopft. Die zwangsläufige Zunahme ist gewollt und soll auch mit Freuden angenommen werden, auch wenn der Gang zur Waage manchmal nicht leicht ist. Eine gesunde Gewichtszunahme ist erwünscht und sorgt für eine gesunde Mutter und einer guten Versorgung des Babys. Eine normale Gewichtszunahme während der Schwangerschaft liegt hier zwischen 11-16 Kilo und ist unbedenklich. Diese Gewichtsangabe richtet sich allerdings immer nach dem Ausgangsgewicht der Frau vor der Schwangerschaft. Ist eine Schwangere schon vorher untergewichtig, so darf sie gern ein paar Kilo mehr zunehmen, als eine übergewichtige Frau, der man nahe legen wird, nicht allzu viel während der Schwangerschaft zu zunehmen. Wird dieser Rahmen in größeren Schritten überzogen, wird es bedenklich, denn dies kann für das Kind und die Mutter schaden und nicht zuletzt für eine schwere Geburt sorgen.
Viele Ärzte raten Frauen, die schon mit einem hohen Übergewicht in die Schwangerschaft gegangen sind, nicht zuviel zu zunehmen, da eine massive Gewichtszunahme das Risiko eines Bluthochdrucks oder Präeklamsie – Gestose – begünstigen könnte.

Worauf sollte man nun während der Schwangerschaft achten, um nicht zuviel zuzunehmen?
Eine Frau, die nicht schwanger ist, benötigt am Tag 2.100 Kilokalorien, wenn sie ihr Gewicht halten möchte. Eine Schwangere braucht nicht wesentlich mehr zu sich zu nehmen. Ein gutes Mittelmaß liegt bei 2.500 Kilokalorien, später in der Stillphase wird es um 3.000 Kilokalorien pro Tag erhöht. Damit die Essensaufnahme nicht aus dem Ruder gerät, wird der schwangeren Frau geraten, auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der Schwangerschaft zu achten. Hierbei sollten alle Nahrungsgruppen vertreten sein: Milchprodukte, Früchte, Gemüse, Fisch und Fleisch sowie Eier und Getreideprodukte sind hier am Wichtigsten. Neben der Folsäure spielen auch Vitamine, Eisen und Zink eine gewichtige Rolle zur Einnahme – hierbei sollte mit dem Gynäkologen gesprochen werden, welche Produkte am Sinnvollsten sind. Ein wenig von jedem ist ausreichend und versorgt die Mutter und das Kind im Mutterleib mit gesunden Nährstoffen. Während der Schwangerschaft ist es leichter mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen – anstatt drei großer Mahlzeiten sind fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten sinnvoller.

Neben dem Übergewicht kämpfen auch viele Frauen in der Schwangerschaft mit vermehrten Verstopfungsproblemen. Grund für diese Störung der Darmfunktion ist unter anderem der veränderte Hormonhaushalt.
Wer eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung einplant, wird mit diesem lästigen Problem alsbald keine Sorgen mehr haben. Ein Glas lauwarmes Wasser vor der ersten Mahlzeit ist ebenso hilfreich wie der Verzehr von Vollkornprodukten oder gedörrtem Obst. Auch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr muss geachtet werden. Zwei bis drei Liter sollten am Tag getrunken werden, wobei hier hauptsächlich auf Mineralwasser, Milch und Säfte zurückgegriffen werden kann.

Abnehmen nach der Schwangerschaft

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7. Oktober 2008 |  von Andreas  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Eine Zunahme während der Schwangerschaft ist nur natürlich, schließlich braucht der weibliche Körper Kraft, um die Mutter und das Kind zu versorgen. Der Energiebedarf steigt also, dennoch hängt eine Vielzahl der Frauen die überschüssigen Kilos nach der Geburt nach. In der ersten Zeit sollte die Mutter logischerweise nicht abnehmen, da dies für die Muttermilchproduktion nicht förderlich ist. Es ist sogar ratsam die gleiche Menge an Nahrung aufzunehmen wie in der Schwangerschaft. Nur so kann der Körper täglich die für den Säugling so wichtige Milch produzieren. Die Ironie an der Geschichte: trotz des gehobenen Energiebedarfs nimmt die Mutter meist nicht mehr zu, verliert allerdings auch nicht an Gewicht. Die meisten Mütter stillen nach einem halben Jahr ab, und stehen dann vor einem Rätsel: wie soll man bloß die angefutterten Kilos, die während der Schwangerschaft entstanden sind wieder loswerden?
Für einige Frauen ist es schwierig, die Nahrungsaufnahme zu drosseln. Nach dem Abstillen benötigt der Körper keine zusätzliche Energie, dennoch isst eine Vielzahl der Frauen wie gewohnt weiter und resultierend daraus entstehen weitere Pfunde. Das kann deprimierend und frustrierend zugleich sein. Denn diese fiesen Kilos wieder abzunehmen ist nicht gerade ein leichtes Unterfangen. Die Fettpölsterchen haben sich an Armen, Beinen, Po und Bäuchlein festgesetzt und sehen nicht so aus, als ob sie schnell wieder weichen wollten. Rein vom logischen Aspekt her, würde man jedem Menschen raten eine Diät anzustreben und ausreichend Sport zu treiben. Für eine Mutter wird dies nicht leicht fallen, schließlich hat sie ein kleines Kind zu versorgen, eine Menge Stress zu bewältigen, den Haushalt zu führen und die zeitweisen Schreiphasen ihres Kindes zu überstehen. Die Traumwelt der Idealfigur wird da eher beiseite geschoben, der Gedanke an eine Diät ins nächste Jahrhundert verlegt und ein Stück Schokolade in Stresssituationen geradezu willkommen geheißen. Vielleicht denkt man bei der nächsten Wäschefuhre nochmals über eine etwaige Diätplanung nach…

Ist es wirklich ausweglos die hinterhältigen Schwangerschaftspfunde den Kampf anzusagen? Nein, es gibt durchaus einige Tipps, wie eine Mutter trotz Kind, Haushalt, vollen Windeln und eines migräneanfälligen Kopfes Sport und gesunde Ernährung unter einen Hut bekommen kann. Ein Stück Schokolade ist in stressgeladenen Zeiten durchaus erlaubt und besänftigt das Gemüt. Aber zu anderen Zeiten kann statt des morgendlichen Croissants auch ein Vollkornbrötchen mit Frischkäse Platz machen. Zum Mittagessen eine pikante Gemüsesuppe anstatt des Fast-Foods und gegen Abend ein leichter Salat mit frischen Gewürzen anstatt des fettreichen Weißbrotes ersparen eine Menge Kalorien und sorgen für einen regen Stoffwechsel. Sicherlich ist es auch oft reizvoll den restlichen Brei zu vertilgen, den das Kind verschmäht hat, weil man ja nicht allzu viel wegschmeißen möchte, es hat ja seinen Preis gekostet – aber gerade hier liegt die Kalorienfalle, den eben diese Breie sind sehr kalorienhaltig und enthalten eine Menge Kohlenhydrate, die das Baby oder Kleinkind zum Wachsen benötigt. Lieber von diesen appetitlichen Häppchen die Finger lassen, auch wenn es schwer fällt.
Natürlich darf hin und wieder gesündigt werden und wenn die Nerven blank liegen, würde das jeder Ernährungsberater verstehen. Dennoch sollte der kalorienbewussten Mutter klar sein, dass bei mehrmaliger Sünde auch die Waage kein geringeres Gewicht anzeigt. Wer sich schwer tut bei Süßem zu verzichten, kann hier auf aromatisierten Tee zurückgreifen, der ein Balsam für die Seele ist und den Heißhunger beschwichtigt.

Natürlich wird jede Mutter bestätigen, dass Sportprogramme mit den Kleinsten nicht leicht durchzuführen, geschweige denn mit dem Baby einfach zu vereinbaren sind. Wer allerdings eine halbe Stunde leichte Bewegung in den Alltag einbauen kann, hat hier schon den Vorteil genutzt. Sicherlich ist jede Mutter täglich mit ihrem Kind an der frischen Luft und besucht beispielsweise den Spielplatz. Wer nun einen Schritt schneller geht und den Kinderwagen oder Buggy zügig vor sich hinschiebt, kurbelt die Fettverbrennung an und bringt den Stoffwechsel in Gang.
Eine weitere Alternative für Sportprogramme im Alltag liefern Babyturn-Kurse oder Babyschwimmprogramme, bei denen Mutter und Kind gemeinsam körperlich aktiv werden können.