Der Fitnessstudio – Check: darauf sollte man achten!
Um sich körperlich zu ertüchtigen und gleichzeitig geschickt ein paar Pfunde zu beseitigen, ist Sport der ideale Weg zum Ziel. Wer sich hier allerdings nicht schlüssig ist, welche Sportart für ihn am Geeigneten ist oder sich optimal beraten lassen möchte, findet in einem Fitnessstudio seiner Wahl sicherlich Hilfe und Rat. Da jedoch die steigende Vielfalt an Sportstudios und Fitnessstudios mit jedem Jahr zu steigen scheint, fällt die Entscheidung nach dem perfekten Studio, gerade für einen Laien, recht schwer. Viele Fitnessstudios werben mit schicken Plakaten, modernen Fitnesseinheiten oder Prominentenauftritten in der Werbung – aber sind diese kommerziellen Auftritte eines Sportstudios die ideale Lösung für jedermann?
Im folgenden Artikel sind einige nützliche Tipps enthalten, die Ihnen die Suche nach dem geeigneten Fitnessstudio erleichtern soll.
Nutzen Sie das Probetraining und testen Sie bestenfalls mehrere Studios, bevor Sie sich schlussendlich für einen Favoriten festlegen. Bei diesem Probetraining können Sie die Trainer, die Kurse, die Gerätschaften und die Trainingseinheiten abchecken und Ihre Bedürfnisse in einem ausführlichen Gespräch mit einem qualifizierten Trainer darlegen.
Schauen Sie sich ruhig um: Sind Umkleidekabinen ausreichend vorhanden? Gibt es von beliebten Sportgeräten auch mehrere Exemplare? Stehen genügend Cardio – Geräte zur Verfügung? Bedenken Sie bei der Wahl des richtigen Fitnessstudios, dass gerade zu den Hauptstoßzeiten bestimmte Geräte und auch die Pulsmesser häufig benutzt werden. Müssen Sie zur Benutzung erst „in der Schlange“ stehen, könnte dies für die Effektivität Ihrer Trainingseinheit problematisch werden.
Diverse Kraftgeräte sollten in der Beschaffenheit bezüglich der Sitze, der Rückenlehne und der Hebeleigenschaften individuell regulierbar sein. Achten Sie unbedingt darauf, ob die Geräte funktionieren und voll einsatzfähig sind. Normalerweise ist die Trainer jedoch jederzeit für Fragen und Probleme zur Stelle und durchlaufen mindestens einmal mit Ihnen das komplette Trainingsprogramm. Hierbei sollten die Einstellungen der Geräte sowie die Anwendungen zur Trainingseinheit für den Trainer selbstverständlich sein.
Beachten Sie die Vielfalt der Einsteigerkurse. Optimalerweise ist vielleicht gerade ein Kurs während des Probetrainings möglich. Wer Wert auf ein Training speziell auf gesundheitlich orientierte Schwerpunkte legt, kann beispielsweise an einem Herz-Kreislauf-Training oder einem Rücken – Workout teilnehmen. Pilates, Tae Bo und andere Entspannungskurse werden zahlreich in renommierten Fitnessstudios angeboten und gut besucht.
Scheuen Sie sich nicht Ihre Trainer nach Lizenzen oder Diplomen zu befragen. Eine qualifizierte Ausbildung im Bereich „Fitness“ sollte auf jeden Fall vorzuweisen sein. Hierzu zählen anerkannte Abschlüsse an Instituten der DFAV (Deutscher Fitness und Aerobic Verband), IFAA, SAFS/BETA, DAA, BSA sowie der DSSV.
Gute Sport- oder Fitnessstudios veranlassen bereits beim Probetraining einen Leistungscheck vorab, um den Trainingszustand und die körperliche Fitness zu kontrollieren. Somit stellen die Trainier fest, inwieweit sie ihren Schützling auspowern dürfen. Dieses Wissen bildet anschließend die Grundlage für ein gezieltes Workout – Programm.
Für Sportler mit Kindern: viele größere Fitnessstudios bieten mittlerweile eine Kinderbetreuung an. Über einen beaufsichtigten Kinderhort können die Kleinen dann nach Herzenslust spielen, während die Eltern sich schweißtreibend die Pfunde abarbeiten.
Schließen Sie niemals einen Vertrag über einen längeren Zeitraum ab ohne die Vertragsbedingungen, den Beitrag, die Laufzeit sowie die Kündigungsfrist erörtert zu haben. Erkundigen Sie sich außerdem über die jeweilige Hausordnung. In einigen Sportstudios ist beispielsweise die Mitnahme von Getränken oder das Mitbringen von Speisen nicht erlaubt.
Gesund leben trotz Asthma
Das Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, welche je nach Veranlagung der Person zu Luftnot infolge durch eine Atemwegsverengung auftritt. Bei dem Asthma kann eine Vielzahl von Reizen für die Empfindlichkeit der Atemwegserkrankung verantwortlich sein. Meist erkranken bereits Kinder in jungen Jahren an Asthma, wobei die Zahl der Erkrankungen an Asthma ungefähr auf 5% der Erwachsenenbevölkerungen und 10% der Kinder zu schätzen liegt. Insgesamt sind ca. 6,9% Patienten in Deutschland und 5,8% Patienten in Österreich zu verzeichnen, welche an Asthma leiden. Hierbei sollte berücksichtigt werden, dass die Prävalenz weder auf industrielle, arme, schadstoffbelastete oder rauchfreudige Lebensweisen zurückzuführen ist.
Ob allergisches Asthma, nicht – allergisches Asthma, Entzündung der Bronchien oder Hyperreaktivität, bei allen Patienten kommt es in der Regel zu einer akut auftretenden Luftnot, welche die Ausatmung erschwert und von pfeifenden oder rasselnden Atemgeräuschen begleitet wird. Nicht selten geht dieser Atemnot einem Hustenanfall voraus, welche je nach Schweregrad mit einer gewissen Dauermedikation durch einen Inhalator Abhilfe schafft.
Leidet man neben der Asthmaerkrankung zusätzlich an Übergewicht, so kann dies für den Patienten recht schwierig auszugleichen sein. Das Abnehmen ist aber wichtig, da das Fettgewebe zusätzliche Entzündungsfaktoren produziert, was somit zu verstärkter Luftnot führen kann. Reduziert nun ein übergewichtiger Asthmatiker sein Gewicht, verbessert sich seine Lungenfunktion, die Asthmasymptome und auch die Lebensqualität. Obwohl die Chancen auf ein besseres Krankheitsbild zum Greifen nahe sind, wird sich nun dennoch jeder Patient fragen, wie er das Abnehmen am Besten und vor allem gesund bewerkstelligen soll ohne dem Jojo-Effekt zu erliegen.
In der heutigen Zeit greift jeder Mensch, sei er nun Asthmatiker oder nicht, gern zum Fast Food. Dies ist zwar nicht verboten, sollte dennoch nicht die gesamte Ernährung bestimmen. Obst und Gemüse, mehr pflanzliche als tierische Fette und vor allem reichlich Ballaststoffe, erreichen ein leichtes Purzeln der Kilos und somit die Linderung der Asthma – Beschwerden. Besonders geeignet für ein gesundes Leben sind leichte Gerichte und gesunde Öle, so wie sie im Mittelmeerraum zubereitet werden. Neueste Studien aus England ergaben jüngst, dass Kinder aus den Mittelmeerraumländern deutlich weniger an Asthma erkrankten als Altergenossen in Großbritannien, welche Platz 2 der Länder mit den häufigsten Asthmaerkrankungen belegte. Die Wissenschaftler führen dies der Lebensweise und Ernährung der Länder im Mittelmeerbereich zu. Typisch gesunde Lebensmittel wie frisches Gemüse und Obst wie Weintrauben, Orangen, Äpfel, sonnengereifte Tomaten und knackige Nüsse seien das Geheimnis. Gesunde Öle wie Olivenöl, welches reich an ungesättigten Fettsäuren ist, wirken sich ebenfalls hervorragend auf die Atemwegsgesundheit aus. Sehr wichtig sei vor allem der Verzehr von Nahrungsmitteln, welche reichlich Vitamin A und E, Beta-Karotin und Omega-3-Fettsäuren enthalten. Diese Stoffe sind vor allem in frischen Obst und Gemüse vorhanden und sollten täglich auf dem Speiseplan stehen.
Neben der gesunden Nahrungsumstellung ist das Trainieren der Atemwegsmuskulatur von wichtiger Bedeutung. Leider wird der Sport bei Patienten, die unter Asthma leiden, eher vernachlässigt, aus Angst einen neuen Anfall heraufzubeschwören. Diese Angst ist allerdings unbegründet, wenn man Sport langsam und sorgfältig ausübt. Besonders empfehlenswert ist für Asthmatiker das Schwimmen sowie Wassergymnastik oder andere Sportarten, welche im Wasser ausgeübt werden können. Die Belastung ist hier für den Patienten sehr gering, dennoch werden gezielt Muskeln aktiviert, was zum Schmelzen der Pfunde führt. Weiterhin empfehlen Experten das Nordic – Walking, da hier mit einer speziellen Technik das Herz-Kreislauf-System trainiert wird. Somit schwinden die Kalorien unversehens und die Atemhilfsmuskulatur wird positiv stimuliert. Durch mäßige Bewegungen kommt der Asthmatiker also nicht aus der Puste und tut dennoch eine Menge für seinen Körper.
Eher ungünstig hingegen sind Sportarten, die den Organismus schnell belasten, vor allem, wenn dieser in kalter oder trockener Umgebung vollzogen wird. In Anbetracht des nahenden Frühlings brauchen sich Asthmatiker allerdings für die Ausübung von leichtem Sport keine Gedanken machen.

