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Wie bekomm ich Sport und Kind unter einen Hut?

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16. Dezember 2009 |  von pearly  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Nach der Schwangerschaft möchte eine Frau schnell ihr Fett wegbekommen. Nach dem Wochenbett sind viele junge Mütter Feuer und Flamme sich schnell wieder sportlich zu betätigen und das kleine Kind kann gern dabei sein. Mit speziellen Buggys und Kinderwagen ist das Joggen nicht unmöglich – immer mehr Menschen sieht man in der Stadt oder in den Parks mit dem Kind joggen. Ein Trend, der steil bergauf geht. Doch wenn das Kind älter wird, will es sicherlich aktiv auch Sport machen, denn eins ist mal klar: was Mami und Papi vormachen, will Junior auch gleich versuchen.

Welcher Sport ist für mein Kind richtig?

Kinder wollen sobald sie selbstständig laufen können, sich viel bewegen – am liebsten muss alles gleichzeitig erkundet werden. Diesen Erkundungsdrang sollte man durchaus fördern, denn nichts ist gesünder als Bewegung und dies am besten noch an der frischen Luft. Beobachten Sie Ihr Kind: Spielt es gern mit Bällen oder begeistert es sich für Wasser? Kann das Kind gut im Team spielen oder ist es eher ein Einzelkämpfer? In erster Linie sollten Sie das Interesse Ihres Kindes unterstützen – wollen Sie ihm vielleicht Ihren Lieblingssport schmackhaft machen, obwohl es dies nicht möchte, kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Wenn man es genau betrachtet, dürfte es für den erwachsenen Menschen sicherlich leichter sein Kompromisse einzugehen, denn nichts ist besser, als das Interesse Ihres Kindes am Sport zu unterstützen.

Ob Schwimmen, Fußball, Gymnastik, Ballet oder Turnen – ein Sportverein ist zwar sicherlich geeignet, doch nicht jeder kann ihn sich leisten. Für Familien, die die Gebühren nicht zusammenbekommen besteht die Möglichkeit kostenfreie Sportgruppen oder jene mit geringem Preisaufwand zu besuchen. Hier liegt der Vorteil sicherlich auf der Hand: das Kind treibt zusammen mit den Eltern aktiv Sport, ist zudem mit anderen Kindern zusammen und die Eltern können sich auch mit Gleichgesinnten austauschen. Somit bringen Sie mehrere Faktoren geschickt unter einen Hut.

Bedenken Sie jedoch auch die Sicherheit

Ein Kind, das regelmäßig Sport treibt, wird einerseits nicht so schnell zu einer Couchpotato und wird zudem von den erworbenen Fähigkeiten ein Leben lang profitieren können. Achten Sie jedoch darauf, dass durch Unfälle die Begeisterung für den Sport nicht getrübt wird. Wichtig ist zum Beispiel, dass Sie Ihrem Kind beibringen, sich vor dem Sport immer aufzuwärmen und sich an gewisse Regeln zu halten. Zu dem Sport gehören auch bequeme Kleidung und die richtigen Schuhe. Schmuck und Uhren gehören hier natürlich nicht her, da diese durchaus andere Kinder verletzten könnten.
Achten Sie weiterhin darauf, dass Ihr Kind vor und nach dem Sport immer ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Durch die körperlichen Anstrengungen geraten die Kleinen schnell in Hitze, welche der Körper mit Schweiß auszugleichen versucht, deshalb muss immer ausreichend und gesund getrunken werden.

Möchten Sie Ihr Kind auch mal an anderen Sportarten teilnehmen lassen? Wenn Mami und Papi Joggen oder Nordic Walking betreiben ist dies manchmal auch für die Kleinsten interessant. Beachten Sie, dass das Kind sowohl für die warme als auch für die kalte Jahreszeit kleidungstechnisch gewappnet ist. Helle Kleidung mit Reflektoren ist für den dunklen Herbst und frostigen Winter sehr wichtig, damit sie schneller von anderen Verkehrteilnehmern gesehen werden können.
Überfordern Sie niemals Ihr Kind – es wird sicherlich nicht konditionell so gut gerüstet sein wie Sie. Schalten Sie lieber einen Gang runter, das wird Ihnen auch nicht schaden. Mit diesen Tipps wird Ihr Kind sicherlich viel Spaß am Sport haben und Sie können sich entspannt mit Ihren Kindern dem Sport widmen.

Durch welche Übungen bekomm ich den Hüftspeck weg?

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9. Dezember 2009 |  von pearly  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Diese Frage dürften sich schon einige Menschen gestellt haben, die die lästigen Speckröllchen mit Argusaugen bewachen und wirklich fast alles tun würden, um den Hüftspeck endlich beseitigen zu können. Leider ist dieses Unterfangen nicht immer einfach, doch mit ein wenig Geduld und den richtigen Übungen wird auch irgendwann der Hüftspeck weichen – man muss nur wissen, wie man es anstellt.

Wie entsteht eigentlich Hüftspeck?

Besonders in den Industrieländern kann man dieses Phänomen beobachten, welches in Folge von erhöhter Kalorienaufnahme an den Tag kommt: Hüftspeck. Im Schnitt sind rund 20% der europäischen Bevölkerung übergewichtig oder liegen über den angegebenen Richtlinien des BMI (Body Mass Index). Fettansammlungen im Bauchbereich, an den Hüften oder am Gesäß sind häufig die Folge und bieten ein größeres Risiko an Diabetes oder Herzleiden zu erkranken.

Nicht nur der Sport ist im Kampf gegen Hüftspeck wichtig

Natürlich ist der Sport und die damit verbundene Bewegung quasi das A und O um den Hüftspeck zu beseitigen, dennoch raten Experten und Ärzte zudem an das Verhaltensmuster der Ernährung zu überdenken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr ist maßgeblich um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Hierfür ist eine Gewichtsabnahme von 1 bis 2kg pro Monat auf Dauer sinnvoller, als eine Crash-Diät durchzuführen, um so den Jojo-Effekt zu vermeiden. Zudem wird durch diese Maßgabe auch der Verlust von überschüssigen Wasser- und Muskelgewebe angesprochen.

Wie bekomme ich Bauch, Beine und Po hüftspeckfrei?

Einfacher Sport gepaart mit gesunder Ernährung und sehr viel Bewegung ist das Geheimrezept, um lästigen Hüftspeck auf Nimmerwiedersehen zu sagen. Wichtig bei diesem Grundsatz ist, dass das eigene Gewicht unbedingt bedacht wird. Wird der Sport zu schnell durchgeführt und der Körper überbelastet, so kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Für Normalgewichtige gilt, dass der Sport im „Sprachtempo“ vollzogen wird, d.h. dass beim Joggen oder Radfahren eine Kommunikation ohne heftiges Keuchen oder Atemnot möglich ist. Für den langsamen Start bieten sich Nordic Walking, Jogging, Radfahren und auch Schwimmen an. Je milder und sanfter der Sport ist, desto besser ist es für die Gelenke.
Neben dem Sport und der Ernährungsumstellung gibt es weiterhin einige Tricks, wie man leicht und gezielt dem Hüftspeck auf die Schliche kommt.

  • Ganz einfach und noch aus Kindertagen bekannt ist das Hula-Hup-Reifen schwingen – durch die gleichmäßigen Bewegungen werden der Bauch und die Hüften beansprucht und somit direkt trainiert. Bei dieser Übung kann man sowohl Fernsehen als auch Telefonieren oder Musik hören. Hierbei vergisst man häufig die Zeit und hat somit auch noch was für den Körper getan.
  • Eine weitere nützliche Übung: seitliches Liegen auf einem großen Ball. Diese Bälle bekommt man günstig erworben und bieten eine Reihe von Möglichkeiten, diese in den Sport zu integrieren. Hierfür kann man sich beispielsweise seitlich auf den Ball legen und zuerst die Balance suchen. Nun wird vorsichtig ein Bein in die waagrechte Position gebracht, für einige Sekunden gehalten und wieder in die Ausgangslage gelegt. Durch den Halt des Gleichgewichts und dem Anheben des Beines werden Bauch, Po und Beine belastet. Diese Übungen können natürlich regelmäßig im Wechsel erfolgen.

Nimmt an alle wichtigen Faktoren zusammen, so ergibt sich ein völlig neues Lebensgefühl: Ernährung, Essverhalten und körperliche Aktivität spielen im Kampf gegen Hüftspeck eine große Rolle. Um diesen jedoch erfolgreich zu bekämpfen heißt es auch geduldig und motiviert zu bleiben. Niemand kann erwarten, dass sich innerhalb weniger Tage schon Erfolge abzeichnen, aber wenn die alten Jeans oder Röcke wieder passen, weiß man, dass sich die neue Lebensweise gelohnt hat.