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Skifahren – teuer, aber gesund

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20. November 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Bald beginnt endlich wieder die Skisaison – das dürfte mitunter nicht nur die Österreicher erfreuen. Skifahren ist ein gesunder Sport, der sowohl für Jung als auch Alt geeignet ist. Die frische Höhenluft und auch die Bewegung im Freien belebt Geist und Körper. Dennoch kann der schöne Sport nur mit einem Augenzwinkern als günstig bezeichnet werden.
Mit den Jahren ist das Skifahren jährlich teurer geworden. Wer im Sessellift oder einer Gondel den Gipfel erklimmen möchte, muss auch im kommenden Winter wieder tief in die Tasche greifen.

Die Preise für Liftkarten sollen künftig um 3-3,2 % ansteigen, vermeldete der Geschäftsführer des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs, Erik Wolf. Eine Erklärung der Preiserhöhung wurde mit der allgemeinen Inflationsrate gegründet. Dabei liegt die größere Sorge bei den Seilbahnbetreibern, die sich vor steigenden Energiekosten kaum mehr retten können. Mit einer Tageskarte für Erwachsene sei in diesem Jahr durchschnittlich um 35 € in der Nebensaison und in der Hauptsaison mit 40,50€ zu rechnen. Dieser Preis deckt allerdings nicht die Gesamtkosten eines Wintersporturlaubers. Pro Tag muss der Gast für Unterkunft, Verpflegung und Skiausrüstung ungefähr ca. 130€ berappen. Nicht wenig, wenn man davon ausgeht, dass ein Urlaub Erholung, Spaß und Freude bereiten soll. Aber wie kann man trotz der steigenden Preise noch die guten Seiten an einem Skiurlaub entdecken?

Den ständigen Preiserhöhungen trotzen immer mehr Urlauber – bereits im vergangenen Jahr wurde ein Plus von 6% in den Besucherlisten verzeichnet. Grund dafür ist unter anderem der beliebte Skisport. Die Freiheit während des Skilaufens, am besten bei Neuschnee und strahlendem Winterwetter ist fast unbezahlbar. Dabei den Genuss der Berglandschaft zu erleben und die gesamte Familie glücklich zu sehen ist für viele Urlauber das Geld wert.

Wer sich nun noch um das richtige und sichere Rüstzeug bemüht und ebenso den Sicherheitsfaktor nicht vernachlässigt, kann den Wintersport mit reichlich Fitness verbinden. Eine Abfahrt talwärts fordert nämlich neben dem Oberkörper auch die Schultern und die gesamte Beinmuskulatur. So stärkt somit die frische Alpenluft nicht nur das Immunsystem, sondern lässt auch den Kalorienverbrauch ankurbeln, vorausgesetzt, man gleicht diesen nicht mit einer allzu üppigen Mahlzeit beim Einkehrschwung wieder aus. Wem eine schnelle Talfahrt allerdings zu gewagt ist, kann es dann eher mit einem Skilanglauf versuchen. Diese Skiart ist mit dem Nordic Walking zu vergleichen. Hier werden die Stöcke in gleichmäßigen Bewegungen zu den Skiern genutzt. Dieses Ausdauertraining ist gut für das Herz, treibt die Fettverbrennung an und bringt zudem auch den Kreislauf in Schwung. Für Einsteiger ist der Skilanglauf geradezu ideal, beansprucht den gesamten Körper und belastet die Gelenke nur minimal.

Dennoch sollten bei ausreichendem Sport auch reichlich Pausen eingelegt werden. Denn sowohl die Herz-Kreislauf-Beanspruchung, als auch die Belastung des Bewegungsapparates sind für viele Menschen ungewohnt. Bei vernünftiger Beanspruchung des Körpers und einem niveauvollem Leistungsbestreben ist der Trainingseffekt beim Skisport für alle Urlauber eine gesunde Abwechslung im Alltag. Damit im Skiurlaub die Lust und die Gesundheit auch weiterhin im Vordergrund steht, müssen auf einige wichtige Hinweise geachtet werden: jeder Skifan sollte die richtige Technik für seine Skiart beherrschen können. Es ist nicht wichtig, sich während der Pistenabfahrt selbst etwas zu beweisen und somit die Flirtchancen vielleicht zu erhöhen. Dies kann in vielen Fällen auch nach hinten losgehen. Ein kurzer Grundkurs für Amateure ist auf jeden Fall empfehlenswert und sollte auch von Profis regelmäßig zum Saisonauftakt aufgefrischt werden.

Neben dem Können ist auch die richtige Skiausrüstung maßgeblich für eine sichere Talfahrt. Neben den richtigen Skiern, der warmen Kleidung und der passenden Sonnenbrille, ist auch die Helmpflicht zu beachten, um sich selbst und die anderen Skifahrer zu schützen.
Schaut man den Kindern beim Skilaufen zu, so können die älteren Herrschaften noch allerhand lernen. Sie nehmen die Frage mit der Helmpflicht lockerer, lernen schneller mit Skiern um zu gehen und halten auch Pausen ein.

Auch wenn der Skiurlaub also in diesem Jahr ein wenig teurer sein sollte als im Vorjahr, so sind der Familienspaß, die Gesundheit und die Freude an der Landschaft bei der Planung des Urlaubs doch wesentlich wichtiger als die Geldfrage.

Langlaufen als Alternative zum Nordic Walking

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19. November 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Auch wenn uns draußen die frische Luft um die Nase weht und der Winter Einzug hält, so sollten wir uns dennoch ein wenig körperlich betätigen. Grundsätzlich ist regelmäßiger Sport gesund und selbst bei kalter Jahreszeit sollte 2-3 Mal die Woche der Jogginganzug aus dem Kleiderschrank gekramt werden. Doch welche Sportart ist im Herbst und Winter nun optimal?

Sowohl zur warmen als auch zur kalten Jahreszeit bietet sich das Nordic Walking an. Diese Ausdauersportart fordert den gesamten Körper und hält uns das gesamte Jahr lang fit. Das besondere an dieser Sportart? Neben dem Walking kommen noch zwei spezielle Stöcke zum Einsatz, die im Rhythmus zu den Schritten benutzt werden. Dies fördert zusätzlich die Muskulatur des Oberkörpers, verbrennt reichlich Kalorien, steigert die Arm-Bein-Koordination und eignet sich selbst für untrainierte Menschen. Wer daher die richtigen Techniken des Nordic Walking erlernen möchte, um somit die vielen positiven Effekte zu nutzen, sollte unbedingt einen Kurs absolvieren. Denn trotz der eigenen Bestimmung der Laufgeschwindigkeit und des Laufverhaltens ist es wichtig, eine gute Technik zu erlernen, um Knochen und Gelenke zu schonen. Hingegen aller Behauptungen werden nämlich die Gelenke mehr belastet als beim normalen Spazierengehen.

Auch die Auswahl der Stöcke ist beim Nordic Walking nicht unterschätzen und sollten mit genauester Sorgfalt ausgewählt werden. Für die richtige Wahl der Stöcke empfiehlt sich die Grundregel: 0,66/0,68 x Körpergröße, um den Armbeugen einen 90° Winkel zu ermöglichen. Ebenso ist das Schuhwerk ein wichtiger Bestandteil für diese Sportart. Bereits eingelaufene Sportschuhe oder spezielle Walkingschuhe eigenen sich hierfür besonders gut. Doch wie sieht es mit den Nordic-Fans aus, wenn sie sich im Winter in den schneereichen Alpen ertüchtigen möchten?

Für alle Nordic Walking – Anhänger dürfte das Langlaufen eine gute Alternative bieten. Hierbei kommt es genau wie beim Walken auf die richtige Technik an. Unterschieden werden grundsätzlich zwischen dem klassischen Langlauf und der modernen Skatingvariante. Auf den Langlaufbrettern ähnelt die klassische Variante ein wenig an einen gemütlichen Spaziergang. Im Diagonalschritt gleitet man mit Hilfe von zwei Stöcken sanft vorwärts und stößt sich mit den Beinen leicht ab. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Hüfte etwas nach vorne geschoben wird. Einzige Schwierigkeit im Gegensatz zum Nordic Walking: hat man sich mit einem Bein abgedrückt, muss das Gesamtgewicht sofort auf das andere verlagert werden, um so nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Anspruchsvoller ist hingegen die Skatingvariante. Die Bewegungsabläufe gleichen einem Eislauf und werden somit auch auf den Schlittschuhschritt orientiert. Ohne Stöcke können somit flache und auch abfallende Strecken gemeistert werden. Für mehr Tempo können hier die Arme zur Hilfe genommen werden, die durch den Doppelstockschub an mehr Geschwindigkeit gewinnen lässt.
Für Anfänger ist jedoch die klassische Methode wesentlich ratsamer, auch wenn man hier nicht viel Tempo erreichen, dennoch schneller Erfolgsergebnisse erzielen kann.

Nichts desto trotz ist es wichtig, vor jedem Start einer Sportart einen Arzt zu konsultieren, damit gesundheitliche Hindernisse abgeklärt werden können. Es sollte sich zudem beraten werden lassen, in welchen Abständen und Zeiträumen die jeweilige Sportart auszuführen ist. Außerdem ist nie zu vergessen, dass die Sportarten unter anderem neben dem Spaßfaktor auch allgemein wegen der Fitness, der Konditionsverbesserung und der Gewichtsreduktion betrieben werden kann. Obwohl der Sport sowohl für das Herz als auch für den Kreislauf sehr gut ist, sollte alles in Maßen ablaufen. 2 Mal die Woche á 40 Minuten ist für den Anfang ausreichend. Mit der Zeit kann die Zeitspanne langsam gesteigert werden. Um einen besseren Überblick seines Gesundheits- und Fitnesslevels zu erhalten, ist es ratsam sich während der Sommer- und auch Wintersaison einer Nordic Walking – oder Langlaufgruppe anzuschließen. Man sollte sich selbst nie unterschätzen und seinem Körper nicht mehr abverlangen, als für ihn selbst gut ist.