Bewegung gehört zum Leben dazu – für viele ist es allerdings weniger der Wunsch von A nach B zu kommen, als auch aktiv mit der nötigen Portion Bewegung abzunehmen. Und dennoch: Bewegung hält gesund, macht durchaus schlanker und kann Stress abbauen. Trotz allem fällt es den meisten Menschen recht schwer ihre Vorsätze zu halten und den Sport zum Abnehmen zu nutzen. In einer Vielzahl der Fälle beginnen Abnehmwillige mit einer Sportart, haben jedoch innerhalb kürzester Zeit die Motivation aufgegeben und widmen sich anderen Dingen – jedoch nicht mehr dem Sporttreiben. Begründungen werden schnell gefunden: „Habe keine Zeit.“ oder „Vielleicht nachher.“ sind beliebte Beispiele. Klar ist allerdings, dass von nichts auch nichts kommt. In Zeiten der erhöhten Fernsehbeliebtheit, der steigenden Nachfrage von Computerspielen und des immens Übergewichtfaktors finden sowohl die einfachen Arbeiter sowie Manager oder gar Politiker scheinbar keine Zeit oder Muse am Sporttreiben.
Fakt ist jedoch: ohne sportliche Betätigung ist gesundes Abnehmen fast unmöglich und das Halten des persönlichen Gewichtes um einiges schwieriger. Dennoch ist es nicht schwierig ein wenig Sport in den Alltag einzubauen. Sport kann Spaß machen, wenn man es zulässt und sich gleichzeitig ein wenig dafür interessiert. Hierbei können verschiedene Methoden in Betracht gezogen werden: Solo-Sport, Sportarten mit Freunden oder dem Partner, Angebote in Fitnessstudios wahrnehmen, Lauftreffs vereinbaren, sich einem Verein anschließen oder sich einen Heimtrainer zulegen.
Sicherlich ist aller Anfang schwer, doch wenn man sieht, dass die Bemühungen Früchte tragen, ist der Sport bald nicht mehr nur ein Laster, sondern ein freudiger Beitrag zum gesunden Leben.
Damit dem Anfänger der Start ins Sportleben ein wenig leichter zu gestalten, sind im Folgenden einige Tipps für das Durchhaltevermögen gegeben. Gleichzeitig sind dies auch Hinweise auf eventuelle Vor- und Nachteile, so dass der Sportzweig von vornherein individuell angepasst werden kann.
- Wenn Sie sich für eine Sportart entscheiden, so überlassen Sie bestmöglich nichts dem Zufall. Planen Sie Ihre Sportzeit für sich ein. Fällt Ihnen das nicht leicht, so sollten Sie einen festen Termin im Kalender dafür schaffen.
- Die Sportkleidung ist ein wichtiges Utensil beim Sporttreiben. Die Kleidung sollte möglichst nicht zu eng anliegen und Sie am Sport behindern. Am besten packen Sie Ihre Sporttasche schon im Voraus, so ist diese immer einsatzbereit vor Ort und Sie müssen sich mit dem Packen nicht abhetzen.
- Denken Sie stets positiv. Wenn Ihre Motivation schon vor dem Sportbeginn gleich Null ist, so ist die Voraussetzung für das gesunde Abnehmen ebenso miserabel. Das Grundprinzip sollte Spaß heißen. Gehen Sie mit guten Gedanken und Optimismus an den Sport, dann wird er für Sie auch nützlich sein.
- Trainieren Sie in einem angepassten Tempo. Für Anfänger ist prinzipiell zu Beginn weniger oftmals mehr. Überfordern Sie sich nicht selbst und starten Sie langsam in die Sportwelt, so finden Sie auch auf Dauer Spaß. Für viele Menschen ist eine Pulsuhr ein praktisches Hilfsmittel, welches Ihnen das richtige Tempo anzeigt.
- Ist geselliger Sport für Sie einfacher? Vielen Menschen wird der Sport meistens langweiliger, wenn sie ihn allein ausüben müssen. Probieren Sie doch eine Gruppenveranstaltung aus – dies hilft Ihnen die Motivation zu steigern.
- Mit Musik fällt einiges im Leben leichter. Vielleicht auch bei Ihnen der Sport? In Fitnessstudios ist die Musik jedenfalls nicht mehr auszuschließen – probieren Sie es ruhig mal aus.
Wir sehen sie auf den Gehwegen, in Parkanlagen, im Grünen und manchmal auch in überfüllten Innenstädten: die Jogger. Im gemächlichen Tempo laufen sie schwitzend und keuchend an uns vorbei – wer hat da nicht schon mal schelmisch bei sich gedacht, ob das wirklich Spaß machen kann. Sicherlich verbringt man lieber seine Zeit liegend auf der Wiese, um sich die Zeit zu vertreiben oder frönt dem abenteuerlichen Shopping-Bummel. Aber Joggen? Nein, danke!
Und dennoch ist Joggen – neudeutsche Bezeichnung für Laufen – eines der beliebtesten Sportarten weltweit. Ob man es glauben mag oder nicht – das Joggen bietet mitunter wesentlich mehr Vorteile, als manch andere Sportart. Wichtig ist, dass Anfänger sich nicht gleich im Sprint verausgaben und somit die Voraussetzungen für ein gesundes Lauftraining zunichte machen. Joggen ist nämlich nicht nur gut für den Körper, sondern baut auch Stress ab.
Was bringt mir das Joggen?
Die meisten Menschen haben täglich Stress – sei es nun auf der Arbeit, zu Hause mit den Kindern oder unterwegs im Auto. Meist ist es eher ungewollt, aber sobald eine Situation aus dem Ruder gerät, ist Stress im Körper quasi vorprogrammiert. Sportliche Aktivitäten wie Joggen senken hingegen den Blutdruck, verbessern den Stoffwechsel und setzen Endorphine – das klassische Glückshormon – frei. Zudem werden während eines Trainingdurchgangs auch Kalorien verbraucht und das nicht zu knapp: eine Person mit einem Gewicht von ca. 60kg verbraucht während einer halben Stunden Joggen um die 244kcal, ein Mensch mit 70kg sogar fast 300kcal.
Doch nicht nur der Kalorienverbrauch ist vorteilhaft, auch die Ausdauer, die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden werden durch das Joggen immens gesteigert.
Bevor jedoch nun jeder seine ausgelatschten Sportschuhe hervorkramt sind einige Tipps zu berücksichtigen: grundsätzlich ist Joggen für jedermann geeignet – dennoch sollten Menschen mit starkem Übergewicht oder geschädigten Gelenken zuerst einen Arzt konsultieren und sich Tipps für die richtige Jogging-Wahl einholen. Höchstwahrscheinlich ist für diejenigen Personen eine leichtere Sportart wie beispielsweise Nordic Walking angebrachter, da dies die Gelenke schont.
Wie fang ich das Joggen bestmöglich an?
Joggen ist eigentlich überall möglich – ob in der Stadt, auf dem Dorf, in Parkanlagen oder in der freien Natur, dort wo Sie den Drang nach sportlicher Tätigkeit verspüren können Sie auch dem Joggen entgegenkommen. Wichtig ist, dass Sie sich ein gutes Paar Laufschuhe zulegen. Hier sollten Sie sich am Besten von einem Fachmann beraten lassen. Die Wahl der Schuhe ist nicht zu unterschätzen, da falsches Laufwerk die Füße sowie Sprunggelenke nachhaltig schädigen können.
Passen Sie Ihre Kleidung zudem immer den Wetterbedingungen an. Im Sommer ist leichte und bequeme Kleidung angebracht, welche die Haut atmen lässt. Im Winter sollten Sie sich vor der Kälte schützen und auch Handschuhe sowie eine angebrachte Kopfbedeckung benutzen.
Fangen Sie das Training als Neuling ruhig und gesittet an – man kann nicht erwarten gleich zu Beginn Lauferfolge wie ein zweiter Carl Lewis anzustreben. Stecken Sie Ihre Ziele lieber kleiner und erhöhen Sie Ihr Pensum wöchentlich ein wenig. Wenn nötig planen Sie kleine Gehpausen für Zwischendurch ein – diese erleichtern das Training. Beim Laufen ist eine ruhige und entspannte Atmung wichtig. Versuchen Sie in die Nase ein und durch den Mund auszuatmen – dies hat den Vorteil, dass Ihnen das Laufen nicht erschwert wird.
Viel Spaß beim Joggen!

