Wie finde ich mein Idealgewicht?
Das Gewicht spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine besonders große Rolle. Egal, ob in den Medien, in den eigenen vier Wänden oder auf der Arbeit: scheinbar ist nichts wichtiger als das Gewicht und das ideale Aussehen. Hierbei stellt sich nun allerdings die Frage: was ist das ideale Aussehen oder wo genau liegt das Idealgewicht?
Nicht jede Tabelle oder jeder Rechner kann jedem Menschen gerecht werden – Individualismus ist hier nicht zu unterschätzen. Und dennoch wird es jeden Menschen suggestiert – werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Berechnungsmethoden.
Schlagen wir in einem Lexikon nach, so finden wir unter dem Begriff „Idealgewicht“ folgende Definition: Als Idealgewicht bezeichnet man umgangssprachlich jenes wünschenswerte Körpergewicht, bei dem ein Mensch eine schlanke Figur hat und nicht unter Anorexie (Untergewicht), Übergewicht oder Adipositas (Fettleibigkeit) leidet.
Befragungen zufolge sind die meisten Menschen jedoch glücklich mit ihrem Aussehen und ihrer Figur und würden kaum etwas verändern und wenn sie etwas verändern würden, so müssten lediglich einige wenige Kilos dran glauben müssen. Trotz allem sind sich nun Wissenschaftler immer noch nicht einig, welche Berechnung derzeit am Sinnvollsten zur Ermittlung eines optimalen Gewichtes ist. Eine Berechnung für jeden Typen von Menschen scheint schwierig und macht es so unmöglich wie die Duplizierung von individueller Haarfarbe oder Fingerabdrücken. Erschwerend kommt hinzu, dass ein und dieselbe Liste auf unterschiedlichste Menschengruppierungen zutreffen soll: ein Mann, der tagtäglich wenig Bewegung durch einen Bürojob erhält und somit vielleicht übergewichtig ist, soll gleichgestellt werden mit einem durchtrainierten Bodybuilder, dessen Körperfett aufgrund seiner Muskeln gesunken ist und dennoch teilen beide Menschen ein und dasselbe Gewicht – dieser Vergleich stellt nur eine Möglichkeit dar und zeigt auf, dass eine Tabelle allein nicht ausreicht, um jedermann in eine Gewichtsklasse einzuordnen.
Dennoch sind Menschen glücklich, wenn Sie Listen oder Anleitungen vorfinden. Früher wurde das Normal- oder Idealgewicht anhand der Broca-Formel berechnet. Die Formel wurde derart vollzogen:
Bei Männer: Idealgewicht in kg = (Körpergröße in cm – 100) *0,9
Bei Frauen: Idealgewicht in kg= (Körpergröße in cm – 100)*0,85
Das Normalgewicht lässt nun wieder in diese Formel ermitteln:
Bei Männer: Idealgewicht in kg = (Körpergröße in cm – 100)
Bei Frauen: Idealgewicht in kg= (Körpergröße in cm – 100)
Später kam der Body-Maß-Index ins Gespräch, der auch als BMI bezeichnet wird. Der BMI wird auf das Gewicht pro m² errechnet:
BMI: Körpergewicht in Kilogramm / (Körpergröße in m)²
Laut den Tabellen ist ein BMI zwischen 18,50kg/m² und 24,99kg/m² normal, alles was unter diesen Werten fällt gilt als untergewichtig, alles was über das Ziel hinausschießt wird dem Übergewicht zugeordnet. Ab einem Wert von 30kg/m² gilt man zudem als adipös, also fettsüchtig.
Neuerdings sind Mediziner jedoch der Auffassung, dass das Gewicht weniger Bedeutung hat, viel kritischer ist der Bauchumfang zu beäugen. Anhand der Maße des Bauches sei ein höheres Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden wesentlich offensichtlicher.
Nach all diesen Ermittlungen und Rechnungen kommt ein Laie vielleicht ins Wanken – sind diese Berechnungen richtig und taugen sie auch etwas?
Nun, diese Formeln weisen in der Tat gewisse Streitpunkte auf und sind für den einen oder anderen fragwürdig – Fakt bleibt jedoch: Dein Idealgewicht ist auch Dein Wohlfühlgewicht. Solang man sich ausgewogen und gesund ernährt, ohne Hindernisse Sport treiben kann und sich rundum wohl fühlt, wird man auch als glücklicher Mensch mit einem optimalen Gewicht auf Erden wandeln.
Am Strand Kalorien verlieren leicht gemacht
Die Urlaubszeit ist in jedem Fall eine Zeit, in der man mal entspannen und relaxen möchte. Dennoch ist der Urlaub auch eine ideale Möglichkeit sich von einigen unliebsamen Pfunden zu verabschieden. Wer nun an stickige Fitnesscenter oder stundenlange Wanderungen unter der prallen Hitze vor Augen hat, kann beruhigt sein. Der Strandurlaub beispielsweise ist eine ideale Lösung, um im Sand und am Meer der Figur etwas Gutes zu tun. Nicht nur Ihnen wird diese Aktion gefallen – die gesamte Familie wird begeistert sein. Durch die Sportarten werden nicht nur Teamgeist und Familienzusammenhalt geprägt, es macht auch noch Spaß. Doch auch für Singles muss der Urlaub nicht zur Kalorienfalle werden. Im Folgenden werden Tipps dargelegt, welche die Ferienzeit optimal mit sportlichen Aktivitäten füllen.
Aber Vorsicht: gerade im Urlaub dürfte es nicht sonderlich leicht sein, den Versuchungen an der Hotelbar oder dem Swimmingpool zu widerstehen. Pommes und Eis am Baggersee, leckere Gerichte im Strandrestaurant, das kalorienreiche Buffet in der Ferienanlage – überall lauern die Kalorien und warten förmlich darauf, sich an Bauch, Beinen und Po fest zu verankern. Nicht selten sind Urlauber frustriert, wenn sie nach den Ferien bis zu drei Kilo zugenommen haben, obwohl bei hohen Temperaturen der Appetit schwer fiel. Woran kann das liegen? Ganz einfach: an zu wenig Bewegung!
Gönnen Sie sich ruhig einen zuckerhaltigen Cocktail an der Hotelbar, greifen Sie bei der Paella gern ein zweites Mal zu, aber tun Sie anschließend auch etwas gegen die Pfunde.
Und das geht so: durch Schwimmen im Pool oder im Meer, Beachvolleyball oder Federball, Klettball, Badminton oder Frisbee – jede Bewegungsmöglichkeit fördert den Abbau von unliebsamen Speckröllchen. Meist haben wir sogar bei den Sportarten, die wir im Sommer frönen solch einen Spaß, dass wir sogar die Zeit vergessen – umso besser: je länger man trainiert desto mehr Kalorien werden auch abgebaut. Für eine halbe Stunde Beachvolleyball verbrennt eine normalgewichtige Frau ca. 250 Kalorien, ein Mann unter denselben Bedingungen ungefähr 300 Kalorien.
Für eine Abkühlung nach dem Spiel oder während der Auszeit lädt anschließend das kühle Wasser des Meeres oder der Pool in der Hotelanlage ein.
Obwohl Frisbee eher ein Sport mit wenigem Kalorienverbrauch ist, kann man den Spaßfaktor ungemein steigern. Bei einem normalen Spiel verbraucht eine normalgewichtige Frau lediglich 90 Kalorien pro halber Stunde, ein Mann ca. 115 Kalorien – werden Hindernisse und witzige Spielregeln eingebaut, die den Fanggrad erschweren, kann das Spiel dennoch zum Highlight werden und die Verbrennung wird immens angekurbelt.
Eine sehr gute Sportart, um Kalorien erfolgreich zu verbrennen ist und bleibt das Schwimmen. Bei einem gemäßigten Schwimmstil kann eine normalgewichtige Frau in einer halben Stunde bis zu 268 Kalorien verbrennen, ein Mann bis zu 379 Kalorien. Versuchen Sie während der Urlaubszeit auch gern einen Schnorchel- oder Tauchkurs aus. Im Wasser muss der Körper enorme Energie aufwenden, alle Muskeln werden aktiv betätigt und das zahlt sich auf die Dauer natürlich wesentlich besser aus, als am Strand zu faulenzen oder auf einer Poolliege zu realxen. Beim Schnorcheln oder Tauchen beispielsweise verbrennt die Frau um die 150 Kalorien in einer halben Stunde, der Mann um die 200 Kalorien.
Für welchen Sport Sie sich letztendlich entscheiden bleibt vollkommen Ihnen überlassen – erlaubt ist, was Spaß macht. Wählen Sie bestenfalls eine neue Sportart für jeden Tag aus, um keine lange Weile aufkommen zu lassen. Sie werden sehen, dass sich dies nach dem Urlaub durchaus gelohnt hat.

