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Fasten – muss ich mich quälen?

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3. März 2010 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Nach der Karnevalszeit beginnt für viele Menschen die Fastenzeit, die in der Regel bis zu Ostern andauert – im Normalfall also 40 Tage. Normalerweise verbindet der Mensch mit dem Wort „Fasten“ eine Art der verminderten Nahrungsaufnahme. Während einige Kulturen tatsächlich diese Lebensart wählen und erst nach Sonnenuntergang speisen oder gar ganz der festen Nahrung entsagen, beziehen wiederum andere Menschen die Art des Fastens ganz und gar anders. Nicht aus religiösen Gründen, sondern vielmehr aus Anlässen der Entschlackung oder körperlichen Reinigung wird beispielsweise das Fleisch weggelassen, andere entscheiden sich dafür komplett der Schokolade abzuschwören oder gar auf ein Suchtmittel wie Alkohol oder Zigaretten zu verzichten.

Menschen, die sich nicht dem Heilfasten zugewandt haben, sondern sich einfach beweisen möchten, dass sie auch etwas entsagen können, was im allgemeinen ihren Alltag bestimmt hat, haben mit der Durchführung des Fastens oft Schwierigkeiten. Sicherlich ist es für einige Personen einfacher zu bewältigen, als für andere. Dennoch bedeutet der Verzicht auf etwas bestimmtes, dass man vielleicht sehr zu schätzen weiß, manchmal eine große Herausforderung. Nehmen wir das Beispiel der Zigaretten. Ein Mensch raucht tagtäglich eine Schachtel Zigaretten und beschließt nach der Karnevalszeit die Zigaretten für einen gewissen Zeitraum wegzulassen. Jeder Raucher kann nun bestätigen, dass diese Art von Abstinenz nicht ohne weiteres zu durchleben ist. Für einige Menschen, die ihr Ziel klar vor Augen haben und eine gehörige Portion Willenskraft beweisen, scheint diese Art von Fasten eine Leichtigkeit mit sich zu bringen. Doch was ist mit denjenigen, die sich nicht zu helfen wissen? Diejenigen, die Schwierigkeiten haben sich an ihr Vorhaben zu halten bis die Fastenzeit vorüber ist?

Einfache Regeln bringen Struktur für das Fasten

Überlegen Sie sich zu allererst, ob der Plan, den Sie persönlich für das Fasten hegen auch durchsetzbar ist. Wenn es Ihnen zu schwer fällt auf Zigaretten, Schokolade oder gar ein Getränk zu verzichten, sollte man auf keinen Fall leiden. Sicherlich ist die Fastenzeit ein Zeitraum, der den Menschen Läuterung bringen soll – doch was bedeutet diese Reinigung oder Läuterung, wenn man sich selbst quält? Die Versuchung dem Drang zu widerstehen ist mehr als groß – wenn Sie sich selbst gewiss sind, dass der Leidensdruck zu hoch ist, sollten Sie sich bereits vor der Fastenzeit ein anderes Ziel vor Augen führen, dass eventuell mit Ihrem Vorhaben gleichzustellen ist, Sie vielleicht aber nicht die Art von Mühe kostet, dass Sie sich selbst quälen.

Ist die Fastenzeit auch als Diät gleichzusetzen?

Zu früherer Zeit galt das Fasten tatsächlich als Entsagung zur festen Nahrungsaufnahme. Der Grundsinn des Fastens bestand darin, sich nur vom notwendigen zu ernähren und gleichzeitig den Sinn des Glaubens wiederzuerlangen.
Heutzutage sind sich Ernährungswissenschaftler und Experten jedoch sicher, dass eine solche Art von Fasten nicht gesund ist. Treten Mangelerscheinungen auf, so kann dies den Körper nachhaltig schädigen. Daher sei auf jeden Fall von komplettem Nahrungsentzug abzuraten.
Dass die Fastenzeit hilfreich ist, um einige Pfunde zu verlieren ist auch eher fragwürdig: der Jojo-Effekt, der quasi nach dem Fasten auftreten dürfte, ist häufig nicht zu vermeiden, also scheidet auch diese Prämisse aus. Wesentlich interessanter ist es, dass der Körper durch das Fasten eines bestimmten Genussmittels sich eher entgiftet. Der Körper kann aufatmen und sich regenerieren.

Machen Sie sich keinen Stress

Betrachten Sie die Fastenzeit als eine Zeit, in der Sie sich vom Winter lösen und den Frühling willkommen heißen. Verzichten Sie auf realistische Dinge, die Ihnen zwar wichtig sind, jedoch Ihnen nicht den Verstand rauben oder Ihnen gar Entzugserscheinungen vermittelt. Der Rückschlag wäre zu groß und Sie würden in jedem Fall an sich selbst zweifeln. Denken Sie klar bei der Wahl Ihres Fastenvorhabens und planen Sie Schritt für Schritt das Fasten durch.

Warum ist Alkohol nicht empfehlenswert bei einer Gewichtsreduktion?

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13. Januar 2010 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

In netter, geselliger Runde, in der Diskothek unter Freunden, an Feiertagen oder zu Festen mit der Familie, für einen gemütlichen Abend zu Zweit oder um den Feierabend zu würdigen wird häufig Alkohol konsumiert – dies ist jedoch keine Erfindung der Neuzeit, sondern war schon vor vielen Jahrhunderten ein Brauch, um die Geselligkeit anzutreiben, vielleicht auch um der Ernte zu danken oder einen Vertrag zu „begießen“.
Nun weiß man jedoch heute besser als damals, dass der Alkohol eines der energiereichsten Lebensmittel überhaupt ist und mit fetten 7,1kcal/g eine Gewichtsreduktion wahrlich negativ beeinflussen kann.

Jetzt liegt eine Frage klar auf der Hand: darf ich gar keinen Alkohol mehr trinken, wenn ich abnehmen möchte?
Experten raten, dass ein Alkoholverbot nicht sinngemäß ist, zumal verschiedene Alkoholika wie beispielsweise Rotwein auch förderlich für die Gesundheit sein können. Es gilt einfach die Regel: Genuss in Maßen. Ein Glas Wein pro Woche ist durchaus erlaubt und schadet auch der Figur nicht. Doch die empfohlene Dosis sollte besser nicht überschritten werden.

Warum wirkt sich der Alkohol negativ auf den Organismus aus?

Der Alkohol steht in dem Ruf, die Fettverbrennung zu verlangsamen – diese These ist nicht ganz verkehrt. Bei vermehrtem Alkoholgenuss bestimmt der Körper, dass der Alkohol zuerst zersetzt werden soll, so dass andere Lebensmittel quasi hinten anstehen müssen. Da zudem der Alkohol nicht vom Körper gespeichert werden kann, handelt es sich hier um „leere Kalorienaufnahmen“, mit dem der Organismus zu kämpfen hat. Egal ob Bier, Wein oder Sekt: in diesen Getränken verbirgt sich zudem reichlich Zucker, der vom Körper schnell aufgenommen wird – das bedeutet zwar, dass die Kalorien schnell verbrannt werden, aber der Alkoholspiegel im Blut bleibt, so dass die Fettverbrennung ausgeschaltet wird.

Passen Alkohol und Abnehmen überhaupt zusammen?

Viele Diäten verbieten regelrecht den Genuss von Alkohol – neue Erkenntnisse und auch Wissenschaftler bestätigen jedoch, dass der Verzehr von einem Glas Rotwein pro Woche nicht so schädlich ist, wie man einst vermutete. Um jedoch die Energieverbrennung zu unterstützen, sollte es wirklich nur bei diesem einem Glas bleiben. So werden die Mühen der Gewichtsreduktion auf Dauer auch belohnt.

Fazit

Der Alkohol gehört zu den kalorienreichsten Nährstoffen im Lebensmittelbereich überhaupt. Alkoholische Getränke haben einen beträchtlichen Energiegehalt, der es dem Abnehmwilligen recht schwer macht, sich von den lästigen Pfunden zu verabschieden. Daher ist klar: Alkohol sollte niemals zu Diätzwecken verwendet werden und auch allgemein als Genussmittel angesehen werden, welches lediglich hin und wieder auf der Speisekarte anzutreffen sein sollte.
Isst man neben dem Alkoholkonsum zusätzlich noch recht fetthaltige und süße Speisen, vergiftet man seinen eigenen Körper im wahrsten Sinne des Wortes. Der Organismus ist mit der Situation total überfordert, stoppt die Fettverbrennung und versucht den Alkohol schnellstmöglich abzubauen, da dieses wie Gift behandelt wird. Dies bedeutet: das Fett aus dem Alkohol und den anderen Lebensmitteln wird geradewegs in die Fettdepots eingelagert. Für die Einlagerung ist bei Männern das beliebte Ziel der Bauch, bei den Frauen die Hüfte. Mit dieser Doppelbelastung dürfte sich der Abnehmwillige nicht wundern, wenn anstatt eines Sixpacks ein Bierbauch oder anstatt der Wespentaille die Reiterhosen Einzug halten.