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Richtiges Essverhalten bei Kindern

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29. Juli 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wir selber haben vielleicht in der Kindheit die Erfahrung gemacht, dass bei Tisch der Teller vollständig geleert werden musste. Sätze wie beispielsweise „Du verlässt den Tisch nur, wenn du aufgegessen hast!“ oder „Iss schön brav auf, dann scheint auch morgen wieder die Sonne.“ dürften dem einen oder anderen bekannt vorkommen. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben allerdings nun bewiesen, dass gerade dieses Essverhalten bei Kindern zu Übergewicht führen kann. Natürlich kommt bei einigen Eltern jetzt die Frage auf, wie man das Essverhalten bei seinem Nachwuchs positiv beeinflussen und das Gewicht in rechte Bahnen lenken kann.

Eine Studie mit 63 Vorschulkindern im Alter von vier Jahren an den amerikanischen Foodlabs in Cornwell erbrachte jüngst, dass Kindern, bei denen das Verhalten bei Tisch nach dem Motto „Iss den Teller leer“ anerzogen wurde und nichts mit dem eigenen Wohlwollen gemein hatte. Besonders bei den Jungs konnte beobachtet werden, dass sie größere Portionen zu sich nahmen, als eigentlich dauerhaft gesund für sie wäre. Dies führt natürlich über einen längeren Zeitraum zu Übergewicht und zu einer übermäßigen Kontrolle des Essverhaltens, was durchaus zu psychischen Belastungen des Kindes führen kann. Völlig berechtigt ist jetzt die Frage: Wie bringt man nun seinem Kind gesundes Essen bei?

Es ist natürlich wichtig, dass die Kinder klare Linien und richtiges Verhalten am Tisch erhalten. Zwingen Sie Ihr Kind niemals etwas zu essen, was es vielleicht nicht mag. Auch ein zwanghaftes Überfüttern ist keinesfalls gesund und erbringt nur falsche Ergebnisse des Essverhaltens.
Geben Sie Ihrem Schützling besser kleinere Portionen auf einen kleinen Teller, anstatt diese zu überladen. Auch bei den Kleinen gilt der Grundsatz: das Auge isst mit.
Versuchen Sie ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Menü zusammen zu stellen, dass Ihr Kind jeden Tag auf ein Neues begeistert. Hierbei sollten natürlich alle vorhandenen Geschmacksrichtungen berücksichtigt werden – Fleisch, Kartoffeln, Gemüse und Obst stehen an erster Stelle – ein Mal pro Woche ist auch auf Fisch zurück zu greifen.
Versuchen Sie durch Nachfragen herauszufinden, ob Ihr Kind satt ist oder vielleicht Nachschlag möchte. Ihr Kind wird sich ernst genommen fühlen und Ihnen gern antworten. Isst es jedoch an einem Tag seinen Teller nicht leer, so kann dies gute Gründe haben. Wir mögen an manchen Tagen auch nicht sonderlich viel zu uns nehmen und essen auch nur die Menge, die wir vertragen. Auch Ihrem Kind kann es so ergehen – machen Sie sich deshalb keine Sorgen, denn wohlmöglich hat es am nächsten Tag einen größeren Appetit.

Ein weiterer Trick: das Essen ist für die meisten Kinder erst dann interessant, wenn es auch interessant aussieht. Ein wenig Farbe, Vielfalt und die Kreativität der Eltern fördern auch die Lust an Essen bei Kindern. Ein Igel aus einem Radieschen zaubern, ein Gesicht aus Tomaten auf einer Frischkäsebrotscheibe formen oder aus einem halben Ei mit einer Scheibengurke ein Schiff basteln kommt bei den Kids nicht nur gut an – das Essen schmeckt dann auch noch wesentlich besser.
Wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind die Möglichkeiten und den Spaß am Essen vermitteln, sich Zeit und Verständnis für gewisse Situationen nehmen und niemals Ihrem Kind etwas aufzwingen. Letzteres könnte genau das Gegenteil bewirken, nämlich, dass sich das Kind verschließt oder nur aus Angst mehr isst, als es für ihn vielleicht gesund ist.
Essen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind und versuchen Sie somit heraus, was Ihr Kind gerne isst – nur so lernen Sie einander besser in punkto Essverhalten kennen und machen zudem aus kleinen Kindern, gesunde und große Esser.

Die besten Abnehmtipps im Überblick

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14. Mai 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Abnehmtipps finden wir in nahezu jedem Magazin und auch neue Diäten werden immer wieder präsentiert – doch sie haben meist alle etwas gemeinsam: die Wirksamkeit ist gleich Null. Woran mag das liegt?

Einerseits kann es daran liegen, dass es vielen Menschen schwer fällt sich in eine Esssparte zu zwängen und auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten und anderseits, dass bei vielen Diäten und Abnehmtipps der berüchtigte „Jojo-Effekt“ unerbittlich zuschlägt, sobald die Diät abgeschlossen ist. Doch wer sich sicher ist, seinen unliebsamen Fettpölsterchen auf Nimmer-Wiedersehen zu sagen, muss dauerhaft seine Ernährung umstellen. Dies geht natürlich nur dann, wenn derjenige, der weniger Pfunde auf die Waage bringen möchte, sich auch wirklich an die Abnehmtipps hält. Im Folgenden sind daher ein paar Anregungen gegeben, die das Abnehmen leichter machen sollen.

Gemüse und Obst müssen sein

Erstellen Sie sich einen Speiseplan. Wer abnehmen möchte, sollte nicht hungern, daher ist es sinnvoll Zwischenmahlzeiten einzulegen, welche aus Obst und Gemüse bestehen sollten. Diese Köstlichkeiten enthalten neben wenigen Kalorien auch jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und reichlich Wasser. Aufgrund es hohen Wassergehaltes ist der Energiegehalt gering, also: Gemüse und Obst kann beim Abnehmen helfen, wenn sie reichlich verspeist werden.

Ballaststoffe sind gute Sattmacher

Ein kleiner Geheimtipp: Ballaststoffe schmecken gut, sind gut sättigend und bewahren uns lange vor einem knurrenden Magen. In Verbindung mit reichlich Wasser quellen die Ballaststoffe im Magen auf und sind somit hervorragende Sattmacher. Daher gilt die Devise: Ballaststoffe mit viel Wasser zu sich nehmen, dann klappt es auch mit einer hervorragenden Verdauung.

Bewegung bringt Pfunde zum Schmelzen

Wer dauerhaft Abnehmen möchte, muss sich mit Sport anfreunden. Hierdurch wird nämlich der Energieverbrauch gesteigert, welcher lästige Fettzellen zum Schmelzen bringt. Achten Sie darauf, dass sie mindestens eine halbe Stunde Sport drei Mal pro Woche einplanen, damit die Kilos auch längerfristig wegbleiben. Wählen Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß macht, dann wird sich das Fett schneller verabschieden, als Sie zu glauben wagen.

Langsames Essen macht schneller satt

Versuchen Sie beim Essen Maß zu halten, auch wenn Sie von einem unbändigen Hunger attackiert werden. Langsames und ruhiges Essen, bei dem Sie jeden Bissen bewusst wahrnehmen, ist wesentlich gesünder. Zudem empfinden Sie anstatt des unangenehmen Völlegefühles einen wohligeren Sättigungspunkt, an dem Sie selbst erfahren, wann Sie wirklich satt sind. In Wirklichkeit benötigt der Körper ungefähr eine viertel Stunde bis sich schließlich ein Sättigungsgefühl einstellt: essen Sie in dieser Zeit maßvoll und bewusst, legen zwischendurch Pausen ein oder trinken nebenbei reichlich, wird die Mahlzeit wesentlich kleiner ausfallen und das Sättigungsgefühl ist dasselbe, als wenn sie die doppelte Menge verzehrt haben.

Essen, wenn man hungrig ist

Legen Sie Richtlinien, nach bestimmten Uhrzeiten essen zu müssen, einfach beiseite. Versuchen Sie Ihren Körper zu verstehen – er wird Ihnen ohne Zweifel ein Signal geben, wenn er Nahrung benötigt. Daher ist es sinnvoll nur dann zu essen, wenn man wirklich hungrig ist, anstatt sich nach Uhrzeiten oder Gewohnheiten zu richten.

Süße Düfte gegen Hungerattacken

Studien ergaben, dass Vanillearomen oder auch Vanilleduftöl, wie sie beispielsweise in Kerzen enthalten sind und auch Zimt den Hunger auf Süßigkeiten zügeln können. Wird der Duft von Vanille oder Zimt wahrgenommen, so erhält unser Gehirn ein Signal, dass den Blutzucker- sowie Blutfettspiegel sinken lässt.

Richtig trinken

Hiermit ist eindeutig das Trinken von Wasser, Tee und Saftschorlen gemeint. Bestimmte Softdrinks und Säfte haben einen höheren Energiewert, als man erwartet hätte. Fakten lassen sich nun mal nicht leugnen: 100ml Limonade enthalten locker 43kcal, 100 ml Cola mal eben 52kcal.

Daher ist gegen Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen nichts einzuwenden – sie sind eine super Alternative und enthalten nur wenige Kalorien. Wer dennoch nicht auf Limo & Co. verzichten kann, sollte dementsprechend weniger Essen, um Kalorien zu sparen.