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Eignen sich Müsliriegel zum Abnehmen?

14. April 2010 |  von pearly  |  Ernährung  |  1 Kommentar  | 

Wer abnehmen möchte, wird überall lesen oder hören, dass besonders viele Ballaststoffe dienlich und gesund für eine Gewichtsreduktion sind. Nun liegt es doch offensichtlich klar auf der Hand, dass Müsliriegel gerade für den „kleinen Hunger zwischendurch“ optimal sind – oder etwa nicht?
Die Müsliriegel gelten sowohl als Energiespender für den Freizeitbereich und sind auch für Leistungssportler bestens geeignet. Sie sind praktisch für unterwegs, weil man sie immer griffbereit hat und nicht wie Bananen oder Milchcremeschnitten in den Taschen zerknautschen können. Im Handel werden zahlreiche Varianten und Geschmacksrichtungen von Müsliriegeln angepriesen. Doch kann man Müsliriegel auch mit einer Schüssel voller Müsli und gesunder Milch vergleichen und halten die berühmten Riegel auch wirklich, was sie versprechen?

Die Auswahl ist groß

Müsliriegel bekommt man heutzutage fast überall angeboten. In den Supermärkten, in Drogerien, an der Kasse der Tankstelle oder im nächsten Kiosk. Viele verschiedene Sorten in bunten Verpackungen lassen uns das Wasser im Munde zusammen laufen – doch welche Sorte soll man nehmen? Mit Schokolade oder Joghurt, mit Obstfüllen oder Nüssen: die Bandbreite des Angebotes ist groß und alle sehen sie lecker und köstlich aus. Bleibt lediglich die Frage offen, aus was die Müsliriegel wirklich bestehen?
Grundbestandteil der kernigen Riegel ist das Getreide, welches gemahlen und geröstet oder in Form von Puffreis den optimalen Geschmack bietet. Weiterhin finden Haferflocken, Mandeln, Rosinen, brauner Zucker oder Honig ihren Bestandteil in den Müsliriegeln. Klingt alles verführerisch und gesund. Aber ist dem auch tatsächlich so?

Vorsicht Fettfalle!

In den meisten Müsliriegeln ist eine Menge Zucker enthalten. Die Menge ist hierbei dermaßen ausschlaggebend, dass von einem gesunden Zwischensnack keine Rede mehr sein kann. Neueste Studien berichten sogar, dass in einem Müsliriegel mehr Fett und Zucker enthalten sind, als in einem Frühstück mit Milch, Müsli und einem Glas Orangensaft. 100g Müsliriegel können locker 464 kcal beinhalten, welche außerdem noch mit 17,6g Fett, 27,5g Zucker und lediglich 3,1g Ballaststoffen zu Buche schlagen. Nicht übel für einen kleinen Riegel, der grade mal in die Hand passt.
Hingegen haben 100g schlichtes Müsli mit gesunder Milch und einer handvoll frischen Früchten gerade mal 102 kcal, 2,7g Fett und 15,9g Kohlenhydrate zu bieten. Ein Unterschied, der sich sehen lassen kann und durch die Zahlen besticht.

Ein Müsliriegel ersetzt keine Mahlzeit

Auch wenn die verführerisch wirkenden Leckereien praktisch und schnell zur Hand sind – eine gesunde Mahlzeit kann ein Müsliriegel nicht ersetzen. Dank verschiedener Ersatzstoffe ist ein Zuckerriegel einer gesunden Schüssel Müsli oder frischem Obst nicht ersetzbar. Für Menschen, die viel Sport treiben und ansonsten sehr aktiv sind, ist ein Müsliriegel für zwischendurch ideal. Für alle anderen gilt die Devise: ein ausgewogenes Frühstück ist wesentlich gesünder, hält länger satt und versorgt zudem mit wertvollen Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien.
Wer keine Zeit für ein Frühstück hat, sollte sich mit Vollkornbroten, frischem Obst und Gemüse oder Reiskeksen bis zum ausgewogenen Mittagessen über Wasser halten.

Gibt es eine Alternative, um nicht auf Müsliriegel verzichten zu müssen?

Wer einfach nicht die Finger von den leckeren Müsliriegeln lassen kann, sollte auch nicht auf sie verzichten müssen. Jedoch gibt es eine Lösung, damit man statt an Kalorien zuzunehmen auch Pfunde verlieren kann: anstatt sich mit den kalorienlastigen Müsliriegeln satt zu essen sind selbstgemachte Riegel wesentlich fett- und zuckerärmer und meist auch noch leckerer. Diverse Rezepte sind im Internet auffindbar. Der Clou: in der heimischen Küche kann man selbst beeinflussen, was in welchen Mengen und wovon in den individuell gestalteten Müsliriegeln kommen soll. In einer luftdichten Dose bleiben die Riegel lange frisch und trocknen nicht aus – viel Spaß beim Zaubern.

Mit Porree gesund abnehmen

Mit Porree gesund abnehmen

20. Januar 2010 |  von pearly  |  Ernährung  |  Keine Kommentare  | 

Der Porree – auch Lauch, Breitlauch oder Fleischlauch genannt – ist ein Gemüse aus dem Mittelmeerraum. Seine Pflanze kann eine Wuchshöhe zwischen 60 bis 80cm erreichen, hat keine Zwiebel, sondern von Natur aus eine Knolle. Spezielles Markenzeichen des Porrees sind die breiten Blätter, die in der Regel eine Breite von einem bis fünf cm aufweisen.



Der Lauch wird auch heute noch hauptsächlich im Mittelmeerraum angebaut, ist jedoch aufgrund der Beliebtheit in Europa auch immer mehr in unseren Breitengraden anzufinden, wobei im deutschsprachigen Raum das Hauptanbaugebiet in Nordrhein-Westfalen anzutreffen ist. Im Frühjahr wird die Saat verteilt, im Juni eine Verpflanzung vorgenommen und im Winter der Porree schließlich geerntet.

Porree ist sehr vitaminreich

In der Küche findet der Porree eine große Beliebtheit unter den Gemüsesorten und wird auch gern als Gewürz eingesetzt. Zusammen mit Möhren, Sellerie und anderen Gewürzen ist der Porree beispielsweise aus einer Suppe gar nicht mehr wegzudenken. Aber auch zu Salaten oder Fleischspeisen verbindet der Porree mit seinem unverkennbaren Geschmack dem Gericht das absolute Etwas. Da der Lauch sehr viel Vitamin C, Vitamin K als auch Folsäure sowie die Spurenelemente Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Mangan enthält, gilt er als vitaminreich und gesund. Auch kalorientechnisch ist der Porree fast unschlagbar: frischer Porree schlägt bei 100g gerade mal mit 26kcal an und auch die tiefgekühlte Variante bietet mit 28kcal pro 100g kaum mehr.
Daher ist der Porree für die gesunde Küche und für Diätzwecke geradezu prädestiniert.

Rezepte für sündhaft leckeren Porreegenuss

Porree-Käse-Suppe
500g Putengehacktes
3 Stangen Porree
200ml Brühe
3 Becher Sahne
200g Hüttenkäse light

Das Putengehacktes wird in ein wenig Raps- oder Olivenöl angebraten und nach Geschmack gewürzt, der Porree gesäubert und in feine Scheiben geschnitten und zu dem Gehacktes beigefügt. Nachdem beides im Topf gut angeschwitzt ist, wird mit der Brühe und der Sahne abgelöscht und dieses Suppe für eine viertel Stunde geköchelt. Abschließend wird der Light-Hüttenkäse dazugegeben – einfach nur lecker.

Porree-Nudel-Auflauf

300g Vollkornnudeln
3 Stangen Porree
4 große Tomaten
Gewürze
200g fettarmen Raspelkäse

Die Nudeln werden für diesen kalorienarmen Auflauf in Salzwasser al dente gekocht und anschließend abgegossen. In der Zwischenzeit kann das Augenmerk auf den Porree gerichtet werden, welches geputzt und in Ringe geschnitten werden soll. Auch die Tomaten werden geputzt und in große Würfel geschnitten. Nun wird ein wenig Raps- oder Olivenöl in einer Pfanne erhitzt, der Porree darin angedünstet und die Nudeln hinzugefügt, welche ungefähr 2 Minuten mit anbraten. Abschließend werden kurz die Tomaten untergehoben – sollten jedoch nicht länger als 1 Minuten in der Pfanne verweilen, da sie sonst zu matschig werden. Mit Gewürzen nach Wahl wird nun abgeschmeckt und die Nudel-Porree-Tomaten-Pfanne in eine leicht eingefettete Auflaufform gegeben. Zum Schluss wird der Käse auf die Speise gegeben und dem Backofen für 10 Minuten bei 220°C übergeben.

Natürlich sind den Möglichkeiten mit Porree zu kochen grenzenlos, da der Porree mit seiner feinen Note viele Gerichte abrundet. Im Selbsttest werden Sie sicherlich noch viele leckere Variationen kreieren und die einen oder anderen Speisen abrunden. Durch die entschlackende Wirkung des Porrees auf den menschlichen Körper und seinem Ruf, Atemwegserkrankungen zu lindern oder Nierensteinen vorzubeugen bietet sich daher im Winter der Genuss von Porree mehr als an.